Bundeslehrlingswettbewerb 2006 der Dachdecker: Der beste Lehrling 2006 wurde gekürt

Wien (PWK639) - Am 8. September war es wieder soweit: Der
heimische Dachdecker-Nachwuchs maß sein Können beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb. Der Bericht eines spannenden Tages in Langenlois.

Insgesamt sechs Teilnehmer hatten sich zum Bundeslehrlingswettbewerb 2006 in der Landesberufschule Langenlois (NÖ) angemeldet. Ein Kandidat musste ganz kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten - also waren es noch fünf.

Um 9 Uhr Früh wartete schon die erste Aufgabe auf die jungen Dachdecker aus Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark und Vorarlberg: die praktische Arbeit. Diese bestand aus dem Eindecken eines Dachs mit Doppeldeckung 40/30. Eine Ortgangseite musste dabei fertig gestellt sein, weiters eine Herzkehle mit drei Kehlgebinden und das Firstgebinde samt Kragengebinde und Übergang auf die zweite Dachseitenhälfte. Am Nachmittag ging es dann mit dem theoretischen Teil - Fachrechnen, Fachzeichnen und den Fachfragen weiter. Um 16 Uhr hatten es die glorreichen Fünf geschafft. Jetzt hieß es Warten auf die Auswertungen der Jury, die diesmal übrigens aus LIM Josef Resch aus dem Burgenland (Vorsitz), LIM Martin Wagner aus Vorarlberg und Ing. Werner Linahart aus Niederösterreich (beide Beisitz) bestand. Die Wettbewerbsleitung hatte wieder Niederösterreichs LIM-Stellvertreter Willi Lintner über.

Knapp nach 17 Uhr hielten sie dann mit den Ergebnissen in der Hand Einzug in den Festsaal der Schule. Dort warteten schon die Teilnehmer und ihre Begleiter sowie die Vertreter der Industrie. Hausherr Direktor Ing. Herbert Zant freute sich, nun alle Beteiligten begrüßen zu dürfen und übergab das Wort an Bundesinnungsmeister Komm.Rat Ing. Walter Buchegger: "Ich bin stolz, dass sich wieder fünf engagierte Lehrlinge diesem Wettbewerb gestellt haben. Besonders möchte ich auch die mitgekommenen Eltern, Lehrherren und Lehrlingswarte sowie natürlich die Vertreter der Industrie begrüßen". Im Mittelpunkt standen aber natürlich die Kandidaten, die Buchegger kurz vorstellte, um dann zur Siegerehrung zu schreiten. Die Jury verlas zuerst die Platzierten, die offiziell nicht gereiht wurden, und danach die Plätze Drei bis Eins: Drittbester wurde Lorenz Prossegger aus Salzburg, Zweiter Georg Pühringer aus der Steiermark und den obersten Stockerlplatz errang der Teilnehmer aus Oberösterreich, Martin Fischer. Josef Resch betonte bei der Übergabe der Preise - je ein Maria Theresien Taler, Bildungsschecks des WIFI und einer Urkunde -wie knapp die Ergebnisse diesmal beieinander lagen. Die Jury hatte sich die Entscheidung also nicht leicht gemacht. Aber einer muss schließlich gewinnen. Und immerhin zählen alle Teilnehmer zur absoluten Lehrlingselite des Landes! Das würdigte auch die Industrie, die den Kandidaten mit tollen Sachpreisen gratulierte. Zufrieden und erschöpft hatten sich jetzt alle ein gemütliches Abendessen verdient, bei dem die Ereignisse des Tages noch ausgiebig besprochen werden konnten. (us)

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