- 28.09.2006, 09:44:03
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Margareten: Hohe Kunst im Amtshaus
Wien (OTS) - Noch bis 25. Oktober ist im Amtshaus Margareten eine
Ausstellung mit Bildern von Benedetto Fellin zu sehen. Die
Retrospektive zeigt viele interessante Arbeiten des 1956 in Südtirol
geborenen Schülers von Rudolf Hausner. Die gezeigten Werke stammen
großteils aus der Sammlung des Kunstmäzens Peter Infeld, Inhaber der
weltbekannten Margaretner Musiksaitenfabrik Thomastik Infeld.
Benedetto Fellin malte bereits im Alter von zehn Jahren ein
sieben Meter langes Altarbild und legte so schon ungewöhnlich früh
den Grundstein zu einer religiös inspirierten Kunst, die in meist
mythischer Form auch heute noch in seinen Werken zu finden ist.
Während seiner Ausbildung an der Kunstgewerbeschule faszinierte ihn
die Wiener Schule des Phantastischen Realismus ebenso wie die alten
Meister Grünewald, Altdorfer, Breughel oder Bosch.
Bei Rudolf Hausner schließlich lernte er die
Komplementär-Farb-Malerei, die fortan seine bevorzugte Maltechnik
ist. Sein inhaltliches Interesse gilt den esoterischen Philosophien
und fremden Religionen wie etwa dem tibetischen Buddhismus. Auf
unzähligen Reisen und Aufenthalten in Nepal, Indien, Afghanistan oder
Mexiko sammelt Fellin Eindrücke, die er dann in der Ruhe seines
Ateliers in einem Dorf an der österreichisch-ungarischen Grenze in
seinen Bildern zum Ausdruck bringt.
Zu sehen sind die Bilder bei freiem Eintritt im Festsaal des
Amtshauses in der Schönbrunner Straße 54 bis einschließlich 25.
Oktober, jeweils Montag bis Mittwoch von 10 bis 16.30 Uhr, Donnerstag
von 10 bis 18 Uhr und am Freitag von 10 bis 15.30 Uhr.
(Schluss) red
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