Margareten: Hohe Kunst im Amtshaus

Wien (OTS) - Noch bis 25. Oktober ist im Amtshaus Margareten eine Ausstellung mit Bildern von Benedetto Fellin zu sehen. Die Retrospektive zeigt viele interessante Arbeiten des 1956 in Südtirol geborenen Schülers von Rudolf Hausner. Die gezeigten Werke stammen großteils aus der Sammlung des Kunstmäzens Peter Infeld, Inhaber der weltbekannten Margaretner Musiksaitenfabrik Thomastik Infeld.

Benedetto Fellin malte bereits im Alter von zehn Jahren ein sieben Meter langes Altarbild und legte so schon ungewöhnlich früh den Grundstein zu einer religiös inspirierten Kunst, die in meist mythischer Form auch heute noch in seinen Werken zu finden ist. Während seiner Ausbildung an der Kunstgewerbeschule faszinierte ihn die Wiener Schule des Phantastischen Realismus ebenso wie die alten Meister Grünewald, Altdorfer, Breughel oder Bosch.

Bei Rudolf Hausner schließlich lernte er die Komplementär-Farb-Malerei, die fortan seine bevorzugte Maltechnik ist. Sein inhaltliches Interesse gilt den esoterischen Philosophien und fremden Religionen wie etwa dem tibetischen Buddhismus. Auf unzähligen Reisen und Aufenthalten in Nepal, Indien, Afghanistan oder Mexiko sammelt Fellin Eindrücke, die er dann in der Ruhe seines Ateliers in einem Dorf an der österreichisch-ungarischen Grenze in seinen Bildern zum Ausdruck bringt.

Zu sehen sind die Bilder bei freiem Eintritt im Festsaal des Amtshauses in der Schönbrunner Straße 54 bis einschließlich 25. Oktober, jeweils Montag bis Mittwoch von 10 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von 10 bis 18 Uhr und am Freitag von 10 bis 15.30 Uhr.
(Schluss) red

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Bezirksvorstehung des 5. Bezirks
Tel.: 546 34/05114
post@b05.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0005