Glawischnig zu Temelin: Hat BM Pröll Störfall vertuscht?

Grüne: Mangel seit 1 Monat bekannt - Grüne verlangen Aufklärung

Wien (OTS) - "Es war offensichtlich bereits seit mehr als einem Monat bekannt, dass Brennstäbe im AKW Temelin leck sind. Entweder ist das österreichisch-tschechische Informationsabkommen nicht das Papier Wert auf dem es geschrieben steht oder BM Pröll hat diese Information bewusst vertuscht, um sich das für die Bundesregierung unangenehme Thema Temelin im Wahlkampf zu ersparen", so Eva Glawischnig, stv. Bundessprecherin der Grünen. Glawischnig verlangt volle Aufklärung darüber, seit wann BM Pröll über die offensichtlich irreparablen, lecken Brennstäbe informiert war, was er seither unternommen hat und - falls er nicht informiert war - welche Konsequenzen er deswegen ziehen wird. "Nach 95 Störfällen im AKW Temelin sollte auch der ÖVP endlich klar sein, was die Menschen in Österreich längst wissen:
Temelin ist so unsicher wie im Jahr 2000, als es in Betrieb ging. Die ÖVP hat in der Temelin-Frage völlig versagt", so Glawischnig. "Die Temelin-Betreiber waren bis heute nicht bereit, die gravierenden Sicherheitsmängel zu beheben. Es gibt nur eine Lösung, um die Gefahr eines möglichen schweren Unfalls mit verheerenden Folgen für Österreich abzuwenden: Die Stillegung des AKW", so Glawischnig.

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