Bestattungsmuseum Wien in der Langen Nacht der Museen

Sargtest, Mumienporträts und Mozart-Kondukt

Wien (OTS) - Das Bestattungsmuseum der Bestattung Wien im 4.
Bezirk, Goldeggasse 19, nimmt auch heuer wieder an der "Langen Nacht der Museen" teil. Am 7. Oktober hat das Museum in der Zentrale der Bestattung Wien seine Pforten von 18 Uhr bis 1 Uhr früh geöffnet.

Hunderte Ausstellungsstücke rund um die "Pompfüneberer" und die "Schöne Leich" sind im Museum selbst zu sehen. Zu den meist beachteten Exponaten gehören ein Rettungswecker, der vor dem gefürchteten Scheintod bewahren sollte, ein Stilett für den Herzstich und der vom sparsamen Kaiser Joseph II. erdachte, wieder zu verwendende Klappsarg. Ein skurriles Stück ist der Sitzsarg - der allerdings nie in Serie produziert wurde.

Zusätzlich werden in der "Langen Nacht der Museen" spezielle Programmpunkte geboten:
* Mutige können testen, wie es sich in einem Sarg liegt.
* Ein Spezialist erklärt, wie "Thanatopraxie"funktioniert: Diese kosmetische Konservierung, in den USA üblich, erhält den Verstorbenen für einige Wochen.
* Mumienporträts, Gemälde in Öl von Ernst Zdrahal, zeigen im Kapuzinerkloster von Palermo bestattete Sizilianer.
* Wie aus einem lieben, verstorbenen Menschen in einem mehrmonatigen Prozess ein Diamant entstehen kann, ist gleichfalls zu erfahren. Mehrere dieser Diamantbestattungen wurden bereits bei der Bestattung Wien in Auftrag gegeben.
* Und - anlässlich des Mozart-Jahres - werden ein Kondukt und ein Begräbnis wie zu Mozarts Zeiten um 20, 22 und 24 Uhr nachgestellt.

Bildmaterial finden Sie auf www.vipress.at unter dem Schlagwort "Bestattungsmuseum".

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Bestattung Wien
Mag. Helga Bock
1041 Wien, Goldeggasse 19
Tel. (01) 501 95-4112
Mobil 0664 / 623 12 21
helga.bock@bestattungwien.at
www.bestattungwien.at

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