Technologiepark Villach feiert fünften Geburtstag

LH Haider: Hochtechnologie machte Kärnten wettbewerbsfähig und schafft sichere Arbeitsplätze - 70 Unternehmen im tpv beschäftigen rund 1.000 Menschen - Drittes Gebäude in Planung

Klagenfurt (LPD) - Mit dem Technologiepark Villach (tpv) feierte heute, Mittwoch, eines der Kärntner Innovations-Flaggschiffe seinen fünften Geburtstag. In einem Drei-Säulen-Modell werden dort Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Wirtschaft unter einem Dach zusammengeführt. 70 Unternehmen sind derzeit im tpv ansässig und beschäftigen insgesamt rund 1.000 Menschen. Der Park soll noch weiter ausgebaut werden, wobei mit dem zukunftsorientierten Schwerpunkt Labor- und Messtechnik ein weiterer Standortvorteil geschaffen werden soll.

Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Jörg Haider verwies auf den erfolgreichen Strukturwandel der Kärntner Wirtschaft. Der tpv zeigt für ihn, dass sich in den letzten fünf Jahren wirklich etwas bewegt habe. Man verabschiede sich von den verlängerten Werkbänken und stelle die Weichen in Richtung neue Dimensionen. Mit Hochtechnologie sei Kärnten wettbewerbsfähig geworden und schaffe sichere Arbeitsplätze. In diesem Zusammenhang sprach Haider auch die aktuelle Magna-Ansiedlung in Klagenfurt an. Mit dem laufenden Veränderungsprozess würden Bevölkerung, Politik und Wirtschaft gemeinsam die Zukunft für Kärnten gestalten, sagte er. Jetzt gelte es noch, etwas gegen den chronischen Facharbeitermangel zu unternehmen. Arbeitslose sollten rasch entsprechend umgeschult werden und der Jugend sollte klar gemacht werden, in welchen Job-Bereichen Bedarf und Chancen bestehen würden. Auch in diesem Sinne leiste der tpv mit seinen Ausbildungseinrichtungen einen guten Dienst.

Über den tpv informierte Peter Schark, der Geschäftsführer der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK), die seit 2001 als Gesamtstandortmanager im Park fungiert. Er sagte, dass man die Vernetzungen im tpv weiter ausbauen und Synergien zwischen den ansässigen Unternehmen und Ausbildungseinrichtungen noch stärker nutzen wolle. Schwerpunktbereiche im tpv sind laut Schark Mikroelektronik und Elektronik, Erneuerbare Energie sowie Geomatik. Bei der Finanzierung und Errichtung habe man auf ein Private-Public-Partnership-Modell gesetzt. Geplant sei die Errichtung eines dritten Gebäudes mit dem Schwerpunkt Labor- und Messtechnikflächen.

Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter nannte in seiner Festrede die Entwicklung des tpv eine "Erfolgsgeschichte". Er dankte auch dem Land Kärnten für das Engagement rund um den Technologiepark.

Der tpv besteht aktuell aus zwei Gebäudekomplexen mit einer Gesamtfläche von über 22.600 Quadratmetern. Neben zahlreichen innovativen Unternehmen sind u.a. auch die Fachhochschule Kärnten und das WIFI Kärnten im Park ansässig. Auch verschiedene Dienstleister und Gastronomen haben sich eingemietet. Der Landeshauptmann nutzte die Festveranstaltung für einen informativen Rundgang durch den tpv. Unter anderem schaute er in den Räumlichkeiten des kürzlich eingezogenen KAI Kompetenzzentrum für Automobil- und Industrieelektronik vorbei.

(S E R V I C E: Infos unter www.technologiepark-villach.com) (Schluss)

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