Tourismus: SPÖ-Kärnten sieht "Alarmstufe rot" nach drastischem Nächtigungsminus

Aktuelle Zahlen untermauern SP-Forderung nach Ausbau von wetterunabhängigen Einrichtungen und speziellen Freizeitangeboten

Klagenfurt (SP-KTN) - Dass Kärnten mit einem Nächtigungsminus von 14,4 Prozent im August österreichweit den stärksten Rückgang zu verzeichnen hat, wie die aktuellen Zahlen der Statistik Austria belegen, untermauere neuerlich die Forderung der SPÖ-Kärnten nach einem Ausbau von wetterunabhängigen Einrichtungen, sagte heute, Mittwoch, die Kärntner SPÖ-Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl, NR Christine Muttonen.

Es sei schon längst an der Zeit, konkrete Maßnahmen, die dem negativen Nächtigungstrend der letzten Jahre entgegenwirken sollen, zu forcieren, so Muttonen, die die politische Verantwortung dafür Tourismusreferent Jörg Haider zuschreibt und auch nicht mit Kritik an der Kärnten Werbung und Tourismusdirektor Seppi Bucher sparte. Die Tourismuswirtschaft, die zu den größten Wirtschaftszweigen zähle, müsse in Kärnten neu angekurbelt werden, betonte Muttonen den dringenden Handlungsbedarf in diesem Bereich. Es gehe um die Schaffung von Anreizen, die Urlauber nach Kärnten ziehen würden, verwies die Kärntner Spitzenkandidatin auf die Notwendigkeit, unter anderem spezielle Freizeitangebote für junge und ältere Gäste einzurichten. "Mir ist völlig unerklärlich, warum Bucher & Co nicht schon längst gehandelt haben, sondern der Entwicklung tatenlos zusehen", sagte Muttonen.

Der Tourismussprecher der Kärntner SPÖ, LAbg. Ferdinand Vouk, ortet in der Erschließung neuer Märkte große Chancen. "Vor allem den rasend schnell wachsenden Reisemärkten in Fernost muss mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden", so Vouk. Im Hinblick auf die verfehlte Tourismuspolitik von Haider sagte der SP-Tourismussprecher, dass der Tourismus eben nicht als Selbstläufer betrachtet werden könne, sondern dass dieser aktiv gestaltet werden müsse.

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