SP-Wagner: Verdoppelung der Zahl der SozialhilfebezieherInnen durch Belastungspolitik der Bundesregierung

Wien (SPW-K) - "Die Wiener Sozialzentren unterstützen Menschen in sozial und finanziell schwierigen Situationen aktiv und intensiv:
Alle KlientInnen erhalten bei Problemen umgehend eine Sofortabklärung. Bei akutem Handlungsbedarf werden Nottermine eingeschoben. Klar ist aber auch, dass die Verdoppelung der Zahl der SozialhilfebezieherInnen in den vergangenen fünf Jahren eine Herausforderung für die Verwaltung darstellt. Bereits im vergangenen Jahr wurde das Personal in den Sozialzentren aufgestockt", stellte Mittwoch der Vorsitzende-Stellvertreter des Sozialausschusses des Wiener Gemeinderates, Kurt Wagner, zu den jüngsten Äußerungen von VP-Gemeinderätin Korosec zu diesem Thema fest.

Verantwortlich für die steigende Zahl der Menschen, die auf Unterstützung der Sozialhilfe durch die Länder angewiesen sind, sei, so Wagner, die wachsende Arbeitslosigkeit und die Kürzungs- und Belastungspolitik des Bundes im Sozialbereich. Das habe die ÖVP zu verantworten. Kollegin Korosec wäre daher gut beraten, sich mit ihrer Kritik in erster Linie an ihre KollegInnen in der Bundesregierung wenden.

Die Stadt Wien versuche dem Trend der wachsenden Armut mit arbeitsmarktorientierter Wirtschaftspolitik, Programmen zur Arbeitsintegration von SozialhilfebezieherInnen und der Erhöhung und Neugestaltung der Sozialhilfe entgegenzuwirken. Wagner: "Oberstes Ziel der Stadt Wien ist es, Armut zu bekämpfen: Die Erhöhung der Wiener Sozialhilfe um durchschnittlich 5,2 Prozent pro Monat ist die stärkste Erhöhung der Sozialhilfe in ganz Österreich. Sie bringt vor allem Vorteile für AlleinerzieherInnen und Familien - zwei Gruppen, die infolge der unsozialen Politik der schwarzblauorangen Bundesregierung besonders armutsgefährdet sind", schloss Wagner. (Schluss)

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