PRÖLL: Mittel für den Naturschutz werden nicht eingefroren sondern ausgeweitet

Auch in Wahlkampfzeiten bei der Wahrheit bleiben - Kritik von WWF, BirdLife und Abg. Pirklhuber entbehrt sachlicher Grundlage

Wien (OTS) - Die Mittel für den Naturschutz werden im neuen Programm zur Ländlichen Entwicklung nicht eingefroren, sondern werden sogar über die drei Achsen deutlich ausgeweitet werden, dies wurde in einer Besprechung dem WWF und BirdLife vergangene Woche mitgeteilt, in der sie ein zusätzliches Forderungspaket abgegeben haben. Den Umweltorganisationen wurde auch zugesagt, dieses Forderungspaket in die Agrarlandesreferentensitzung am 6. Oktober einzubringen. Die heutige Kritik von WWF und Birdlife ist daher entschieden zurückzuweisen, da sie wider besseren Wissens erfolgt, es ist aber bezeichnend, dass der Grüne Abgeordnete Pirklhuber diese völlig unkritisch und ungeprüft übernimmt. Ein derartiges Zusammenspiel sollte es auch in Wahlkampfzeiten nicht geben, teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft mit.

Die Landwirtschaft und der Naturschutz haben in den letzten Jahren gerade im Bereich der Ländlichen Entwicklung viele gemeinsame Anliegen und Projekte aufgebaut. Statt diese Gemeinsamkeiten auseinander zu dividieren, wäre es besser, die sinnvolle Verwendung der massiv steigenden Mittel gemeinsam zu diskutieren. Daher sieht selbstverständlich der Grüne Pakt für Österreichs Landwirtschaft einen höheren Anteil für den Naturschutz vor. Im Gegensatz zu anderen Bereichen ist der EU-Anteil für den Naturschutz in keiner Weise kontingentiert, beim nationalen Anteil gibt es eine innerösterreichische Regelung, dass ab einem bestimmten Volumen der nationale Anteil zur Gänze von den Bundesländern übernommen wird, in deren Kompetenz der Naturschutz fällt, sagte Pröll abschließend.

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