Kräuter: Gorbach reist nach Wahl auf Steuerzahlerkosten nach China

SPÖ-Rechnungshofsprecher sieht "Skandal" - Reiseabsage und Gehaltsfortzahlungsverzicht gefordert

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter nimmt "ein letztes Mal den gescheiterten, zurückgetretenen und abgewählten Vizekanzler Hubert Gorbach" ins Visier und übt scharfe Kritik an einem fast unglaublichen Plan Gorbachs. Kräuter Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Ein Skandal, Herr Gorbach reist eine Woche nach der Nationalratswahl, am 8. Oktober 2006, auf Steuerzahlerkosten nach China. Vizekanzler Gorbach ist seit vielen Wochen vollständig von der politischen Bildfläche verschwunden. Nach der Nationalratswahl entwickelt Gorbach jetzt plötzlich wieder ministerielle Reisetätigkeit. Die teure Chinareise ist eine Verhöhnung der österreichischen Bevölkerung und ein Zumutung für die Steuerzahler." ****

Kräuter fordert Gorbach auf, die Reise sofort abzusagen und endlich seinen Verzicht einer Fortzahlung seines Ministergehaltes bekannt zu geben. Kräuter: "Ich habe in der letzen Nationalratssitzung Herrn Gorbach auf Ehre und Gewissen gefragt, ob er weiterhin mehr als 16.000 Euro monatlichen Ministerbezug beanspruchen wird, was ein halbes Jahr möglich wäre. Gorbach hat die Antwort glatt verweigert, was den Schluss zulässt, dass Gorbach nicht nur der unfähigste, sondern auch teuerste Vizekanzler der Zweiten Republik war, ist und sein wird." (Schluss) ps/mm

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