Eurostat: Oberösterreich fällt bei regionaler Wertschöpfung stark zurück

SP-Haider: Neue Konzepte und neue Ideen sind gefordert

Linz (OTS) - Bei der letzten Erhebung der regionalen Wertschöpfung durch Eurostat, bei der die 254 Regionen der EU 25 im Hinblick auf ihre Wirtschaftskraft verglichen werden, hat Oberösterreich mit seinem Ziel, im Vergleich der Regionen jeweils einen Spitzenplatz einzunehmen, einen schweren Rückschlag erlitten.
"Wenn man diese Fakten aufzeigt, geht es nicht darum, das Land schlecht zu reden. Es geht einfach gegen die anhaltende Schönfärberei und die Ignoranz der Fakten. Wir müssen derartige Vergleich ernst nehmen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Oberösterreich braucht neue gute Zukunftskonzepte, die zum Ziel haben, die Erträge der Wirtschaft gerechter zu verteilen. Die ArbeitnehmerInnen müssen einen gerechteren Anteil bekommen", erklärt dazu Oberösterreichs SPÖ-Landesparteivorsitzender Erich Haider.,

Oberösterreich ist bei dieser Erhebung vom 49. Platz im Jahr 2000 auf den 62. Platz im Jahr 2003 zurückgefallen. Wien konnte seine Position unter den besten 10 Regionen mit Rang 6 verteidigen. Salzburg liegt an hervorragender 25., Vorarlberg an 32. und Tirol an 40. Stelle.
Um die Regionen tatsächlich vergleichbar zu machen, rechnet Eurostat die regionalen Daten in sogenannte "Kaufkraftstandards" um, damit die Preisniveauunterschiede zwischen den Regionen ausgeglichen werden. Diese Daten sind dadurch tatsächlich aussagekräftig und dienen laut Eurostat vor allem für Vergleiche zwischen den Regionen.

Um das Ziel, Oberösterreich zu einer Topregion in Europa zu entwickeln, zu erreichen, bedarf es daher neuer Ideen und einer größeren Anstrengung, vor allem im Bereich der Bildung, Forschung und Entwicklung sowie Infrastruktur. Diese Investitionen in die Zukunft eines Landes werden sich in der Folge durch eine höhere Wertschöpfung rechnen.

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