Messner (KPÖ): Leitl sollte seine Rechnung nochmals überprüfen

Wien (OTS) - Während der Präsident der Wirtschaftskammer, Christoph Leitl, heute eine Steigerung des Körperschaftsteueraufkommen um 4,8% im ersten Halbjahr geltend macht, rechnet KPÖ-Spitzenkandidat Mirko Messner vor, was die Konzerne durch die Steuergeschenke der Regierung dem Budget vorenthalten.

Messner: "Allein die Gewinne der 20 größten börsenotierten Unternehmen in Österreich stiegen im Vorjahr um 53 %. Stiege das Körperschaftsteueraufkommen im gleichen Maße, müßte der Finanzminister nicht 1,423 Mrd. sondern 2,077 Mrd. Euro im ersten Halbjahr einnehmen, also um satte 650 Mrd. Euro pro Halbjahr mehr."

Legt man den bis 2004 geltenden höheren Körperschaftssteuersatz zugrunde, den keine der im Parlament vertretenen Parteien mehr ändern will, hätte der Finanzminister sogar 2,824 Mrd. Euro, also das doppelte des derzeitigen Aufkommens einnehmen können. Das sind Mittel, die im Bildungs-, Gesundheits- und Pflegebereich oder für die Armutsbekämpfung fehlen.

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