Kollektivvertragsverhandlungen Eisen/Metall starten

Verhandlungsteam nominiert - "Man kann nicht alle über einen Kamm scheren"

Wien (PWK634) - Heute Mittwoch beginnen die Kollektivvertragsverhandlungen Eisen/Metall. Von Seiten der Arbeitgeber ist KR Ing. Hermann Haslauer wieder als Chefverhandler nominiert, als Stellvertreter fungiert DI Christoph Hinteregger.

"Wir sind zu konstruktiven Gesprächen bereit und werden in der ersten Runde, gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite, die wirtschaftlichen Ausgangspunkte definieren", deponiert Haslauer. Die Verhandlungen sollen im Oktober abgeschlossen sein.

"Wir streben eine positive Weiterentwicklung unserer Betriebe und des Arbeitsmarktes an, um die wirtschaftlichen Herausforderungen gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern optimal meistern zu können. Dieser Schritt in die Zukunft ist notwendig, um bestehende Chancen noch besser nutzen zu können. Es ist schwer vorstellbar, dass wir uns ausschließlich über den status quo unterhalten", sagt Haslauer.

"Man kann in der heutigen Zeit, wo nicht einmal mehr Branchenkonjunkturen wirklich stattfinden, sondern es einzelnen Unternehmen der gleichen Branche durchaus gut und anderen schlecht geht, nicht alle über einen Kamm scheren. Deshalb suchen wir nach Lösungen, die es ermöglichen, mehr Verantwortung in die Betriebe zu verlagern."

Haslauer sieht in der Frage der Flexibilisierung und einer ergebnisorientierten Entlohnung, sowie in der Frage einer möglichen Gewinnbeteiligung wesentliche Diskussionspunkte. "Dass wir dafür aber die Arbeitszeiten der Nachfrage anpassen müssen, versteht sich von selbst", hält Haslauer fest. (RH)

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