Grüne fordern Verlängerung der Frist für Zivildiener

Fehlende Information über finanzielle Ansprüche durch Prokop

Wien (OTS) - "21.000 junge Männer, die zwischen 2001 und 2005 Zivildienst geleistet haben, haben bis jetzt noch nichts unternommen, um ihre verfassungsrechtlich zugesprochenen Nachzahlungen von mehr als 100 Euro zurückzuverlangen. Der Finanzminister hat bis zu 90 Millionen Euro für die Rückzahlungen zur Verfügung gestellt und die Innenministerin hat die Betroffenen einfach nicht informiert", kritisiert die Zivildienstsprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayr, die Innenministerin.
"Die Frist für Rückforderungsansprüche muss daher über den Freitag den 29. September hinaus verlängert werden. Wer verzichtet denn freiwillig auf bis zu 2000 Euro und mehr? Der einzige Grund dafür, dass 21.000 Zivildiener bis jetzt keinen Antrag bei der Zivildienststelle gestellt haben, kann nur darin liegen, dass sie über ihr Recht nicht informiert wurden. Daher fordern wir von BM Prokop eine sofortige Verlängerung der Frist bis Jahresende und eine Information durch das Innenministerium für all jene, die offene Ansprüche haben", verlangt Haidlmayr.

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