Österreich und Italien gemeinsam für europaweite Förderung der RFID-Technologie

"Förderung des technisch Machbaren und des wirtschaftlich Wünschenswerten ohne den Schutz der Privatsphäre betroffener Verbraucher zu vernachlässigen"

Wien (PWK633) - Österreichische und italienische IT-Experten
setzen bei der europaweiten Entwicklung des auf Funkwellen basierenden Identifikationssystems Radio Frequency Identification, kurz RFID, von Anfang an auf eine kombinierte Strategie: Das technisch Machbare und wirtschaftlich Wünschenswerte soll intensiv gefördert werden, ohne den Schutz der Privatsphäre betroffener Verbraucher zu vernachlässigen.

Anlässlich eines von der ARGE Planungs- und Beratungsexport gemeinsam mit dem Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich sowie der AWO Außenhandelsstelle Padua organisierten Symposiums in Verona unterzeichneten Vertreter italienischer und österreichischer IT-Verbände jüngst ein Positionspapier zur Förderung der RFID-Technologie in Europa.

"An den unterschiedlichsten Objekten angebrachte kontaktlos les-und (wieder)beschreibbare Etiketten, werden die Zukunft unserer gesamten Logistik-, Handels- und Produktionslandschaft massiv verändern", zeigte sich Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer Österreich, gemeinsam mit seinen österreichischen und italienischen Kollegen überzeugt. "In der Entwicklung dieser Technologie steckt ein enormes Potenzial für die gesamte europäische Wirtschaft - auch für kleine Unternehmen. Viele, vor allem im IT-Bereich, werden ganz aktiv an der Ausgestaltung und Umsetzung von RFID in Europa mitwirken. Deshalb müssen Entwicklung und Anwendungen von Anfang an im europäischen Gleichklang vorangebracht werden", betont Pollirer.

Dazu braucht es europäische Normen und Förderungen. Das heißt Mittel für Innovation (insbesondere für KMU), Forschung und Technologiefolgeabschätzung. Die Autoren des Positionspapiers fordern für alle Verbraucherprodukte, bei denen RFID zum Einsatz kommt, Transparenz ein, um eventuell mögliche Verletzungen der Privatsphäre auszuschließen. Nur volle Akzeptanz bei Konsumenten und Wirtschaft kann das enorme Potenzial dieser Zukunftstechnologie für Europa auch voll zur Entfaltung kommen lassen und der europäischen Wirtschaft einen Wachstumsschub bescheren, den sie im Wettbewerb mit den USA und Asien dringend benötigt.

Durch die offizielle Präsentation dieses Positionspapiers anlässlich des Symposiums in Verona erklären Österreich und Italien ihre Unterstützung der inhaltlichen Forderungen und versuchen europäische (Entscheidungs-)Gremien dem entsprechend zu informieren, zu beraten und zu sensibilisieren. (JR)

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