Martinz: Kärnten Werbung Fall für Rechnungshof

Bewerbung für Fussball-EM wird zum Krimi. ÖVP wird Rechnungshof-Prüfung der Kärnten Werbung in der nächsten Landtagssitzung einfordern.

Klagenfurt (OTS) - "Immer dubioser stellen sich die Geldflüsse
und Verträge rund um die Kärnten Werbung und die Bewerbung der Fussball-EM dar. Die Kärnten Werbung ist insgesamt ein Fall für den Rechnungshof", sagt heute LR Josef Martinz nach dem jüngsten Bericht zur Fussball-EM.

Die ÖVP werde daher in der kommenden Sitzung des Kärntner Landtages am 12. Oktober die Prüfung der Kärnten Werbung durch den Rechnungshof beantragen. "Die Bevölkerung, die Touristiker und die Tourismusregionen haben ein Recht zu erfahren, was mit ihrem Steuergeld und ihren Beiträgen an die Kärnten Werbung passiert und wohin die 9 Millionen Euro aus den erhöhten Tourismusabgaben fließen", so Martinz.

Der Rechnungsabschluss wie der Nachtragsvoranschlag würden belegen, dass die Kärnten Werbung beispielweise auch den BZÖ-Abend im Wiener Ronacher finanziert habe. Außerdem sei noch immer nicht geklärt, warum der Bündnisobmann heuer dem Budget der Kärnten Werbung 900.000 Euro weggenommen habe. Die Geldflüsse zwischen Kärnten Werbung und Seebühnen-Gesellschaft lassen auch viele Fragen offen. "Niemand versteht, warum der Lehrlings-Wettbewerb "Lion" auch von der Kärnten Werbung finanziert wurde. Daher müssen die Zahlen auf den Tisch", fordert Martinz

"Schluss mit dem Selbstbedienungsladen Kärnten Werbung. Der Geschäftsführer, der seine Kernaufgaben nicht mehr wahr nimmt und Finanzierungstricks aller Art zulässt, ist ebenfalls zu hinterfragen", erklärt Martinz. (Schluss)

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