Schüssel: "Burgenland hat immer zuerst Chancen der Geschichte erkannt"

Österreichische Volkspartei ist Anwältin der Sicherheit

Wien, 27. September 2006 (ÖVP-PD) "Das Burgenland ist die österreichische Erfolgsgeschichte im Kleinen", sagte ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel bei der Abschlussveranstaltung seines Bundeskanzler-Tages im
Burgenland. Von einem Land an der Grenze des Eisernen Vorhangs
sei das Burgenland seit dem Beitritt zur EU und einer
beispiellosen Aufholjagd zu einer Top-Adresse in ganz Europa geworden. "Ich bin unglaublich stolz auf euch: Was ihr zusammengebracht habt, ist ein Vorbild für Österreich, aber
auch für viele Länder im Osten und im Donauraum, was man alles
aus eigener Kraft zustande bringen kann", sagte der
Bundeskanzler vor über 1.000 begeisterten Zuhörer/innen im Eisenstädter Kulturzentrum. Das Burgenland sei immer im
Mittelpunkt der Geschichte gestanden und habe immer zuerst die Chancen erkannt, erinnerte Schüssel. ****

"Die Sicherheit ist nicht alles, aber ohne die Sicherheit
ist alles, was wir aufgebaut haben, nichts", wies der
Bundeskanzler auf die erfolgreiche Arbeit der ÖVP-
Innenminister Ernst Strasser und Liese Prokop hin. "Wir haben gezeigt, was man aus diesem Schlüssel-Ressort alles machen
kann." Eine gute Politik müsse der Exekutive, der Polizei und
dem Bundesheer immer Rückendeckung geben: "Nicht wegschauen, sondern hinschauen ist gefragt, wenn es um die Sicherheit und
die Bekämpfung der Kriminalität geht", forderte der
Bundeskanzler. "Wir investieren alleine für die Polizei rund
400 Millionen Euro in bessere Ausrüstung. Liese Prokop hat das zustande gebracht, was jahrzehntelang erträumt wurde: Polizei, Gendarmerie und Zoll in einer Hand." Es gebe dadurch heute
1.000 Polizisten mehr auf der Straße, weil die Verwaltung
schlanker und effizienter geworden sei. Durch die Kooperation
mit den Nachbarstaaten habe Österreich die besten
Möglichkeiten, Kriminalität zu verfolgen. Darüber hinaus
wurden um die Schulen drogenfreie Zonen angeordnet, und es
findet auf den belebtesten Plätzen Videoüberwachung statt.
"Wir müssen den Bürgern Sicherheit geben. Es muss eine starke Stimme der Sicherheit in unserem Land geben. Solange wir
atmen, wird die Österreichische Volkspartei Anwältin der Sicherheit sein."

Zur Sicherheit in Österreich gehöre auch ein "Ja zum österreichischen Bundesheer", so der Bundeskanzler weiter.
"Ich will ein optimal ausgerüstetes Bundesheer mit der bestmöglichen Ausrüstung und den bestmöglichen Pädagogen, die die jungen Leute trainieren." Wer daher mit Sicherheit aus populistischen Gründen spiele, habe in einer Regierung nichts verloren. "Wir sind verpflichtet, unsere Neutralität mit allen
zu Gebote stehenden Mitteln zu verteidigen. Und da gehört natürlich auch der Luftraum dazu", wies Bundeskanzler Schüssel
auf die Notwendigkeit von Abfangjäger hin. Frühere SPÖ-Kanzler hätten das immer gewusst, "SPÖ-Chef Gusenbauer weiß es bis
heute nicht. Ich halte es für undenkbar, dass man mit der Sicherheit unserer Heimat spielt".

Die Österreichische Volkspartei brauche zum Unterschied der politischen Konkurrenz keine Feindbilder, so Schüssel. "Ja zur Sicherheit, Behutsamkeit und Wachsamkeit! Was ich aber
ablehne, sind Hasstiraden gegenüber Menschen, die zu uns
gekommen sind." Gerade Österreich sei ein gutes Beispiel für funktionierende und gelebte Integration. "Keine Feindbilder -
das überlassen wir den anderen, sondern Freund-Bilder. Und der wichtigste Freund muss die Zukunft sein", so Schüssel. "Bei
der Wahl am Sonntag wird man uns wählen, weil wir die
glaubhafteren Zukunftskonzepte haben: Entlastung, mehr Geld
zum Leben, Vollbeschäftigung bis 2010, Sicherheitsperspektive, Wissensgesellschaft fördern. Die Währung des 21. Jahrhunderts
ist die Hoffnung, nicht die Angst!", schloss Schüssel.

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