Wahlfinal-Event SPÖ NÖ: Mehr als 1.500 Gäste demonstrieren einhellige Unterstützung für SPÖ

Onodi - "Noch vier Tage und Nächte arbeiten, um am ersten Oktober Erfolg zu haben"

Wien (SK) - Ein imponierendes Zeichen einhelliger Unterstützung
vor beeindruckender Kulisse bot das Wahlfinal-Event der SPÖ Niederösterreich: Mehr als 1.500 mit roten Schals geschmückte Gäste waren in die bis auf den letzten Platz gefüllte Eventpyramide Vösendorf gekommen, um klarzustellen, dass es gelte, "noch vier Tage und Nächte hart zu arbeiten, um am ersten Oktober Erfolg zu haben", damit es einen sozialdemokratischen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer gebe, der Österreich "in ein besseres Morgen führen wird", so die niederösterreichische SPÖ-Vorsitzende, LHStv. Heidemaria Onodi. In kurzen Statements unterstrichen die SPÖ-Landeslistenkandidaten die wichtigsten Positionen und Prioritäten der SPÖ. So kritisierte SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek, dass die "egoistische und kalte Politik der Regierung Schüssel tiefe Risse in unserem Land hinterlassen hat". Für die SPÖ dagegen seien "die Lebensumstände und Lebensprobleme der Menschen das Maß der Dinge". ****

Unter den zahlreich erschienen Gästen fanden sich neben den beiden SPÖ-Bundesgeschäftsführern Doris Bures und Norbert Darabos u.a. auch die Mutter des SPÖ-Vorsitzenden, Gertraud Gusenbauer sowie die ehemalige SPÖ-Frauenministerin Johanna Dohnal, die mit herzlichem Applaus begrüßt wurden. Für die musikalische Umrahmung des gelungenen Wahlevents sorgten "Rondo Vienna", "Opus" und "Die Edlseer". SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer, der mit "Gusi-Gusi-Rufen" und standing ovations empfangen wurde, hielt in seiner mit begeistertem Applaus bedachten Rede fest, dass es "ganz besonders schön ist, wieder zu Hause in Niederösterreich zu sein".

Onodi - Nationalratswahl ist Richtungsentscheidung

Die Nationalratswahl sei auch eine "Richtungsentscheidung" zwischen dem verfehlten, neoliberalen Weg der ÖVP mit Rekordarbeitslosigkeit, Bildungsabbau, Pensionsraub, Zwei-Klassen-Medizin und Zerschlagung des ländlichen Raums - oder dem guten SPÖ-Weg einer "solidarischen Gesellschaft", deren Prioritäten die sofortige Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und eine bestmögliche Bildung für alle sei, hob die niederösterreichische SPÖ-Vorsitzende Heidemaria Onodi in ihrer Rede hervor. Die SPÖ werde den von der ÖVP eingeschlagenen Weg in Richtung Zwei-Klassen-Medizin sicher nicht gehen - vielmehr stehe die SPÖ für beste medizinische Betreuung und Pflege. Onodi übte auch scharfe Kritik an der von der Schüssel-Regierung verschuldeten Aushöhlung des ländlichen Raums. So "beschwört die ÖVP in ihren Sonntagsreden zwar den Begriff Heimat, aber von Montag bis Samstag beschädigt sie genau diese Heimat", so Onodi mit Blick auf die Schließungswelle am Land, von der Gendarmerieposten, Schulen und Bezirksgerichte betroffen sind. Letztlich führe die Zerschlagung des ländlichen Raums auch zu einer massiven Verminderung der Lebensqualität. Daher gelte es, am ersten Oktober gemeinsam mit der SPÖ den Weg in Richtung einer solidarischen und faireren Gesellschaft zu gehen, bekräftigte Onodi.

SPÖ-Abgeordnete im Wordrap: Kritik an Schüssel-Regierung, SPÖ hat bessere Konzepte

SPÖ-Abgeordneter Hannes Bauer unterstrich in seinem Kurz-Statement, dass gerade die ältere Generation von den sechs "Schröpfjahren" der schwarz-bunten Regierung massiv betroffen sei -dabei hätte sich die ältere Generation mehr soziale Sicherheit verdient. SPÖ-Abgeordneter Otto Pendl kritisierte, dass die Schüssel-Regierung "die Gemeinden fast ruiniert hat". Die Negativbilanz der Regierungsparteien sei lang, so das Urteil von SPÖ-Verfassungssprecher Peter Wittmann, der hier auf Rekordarbeitslosigkeit, auf den höchsten Schuldenstand trotz "Verschleudern des Familiensilbers" und auf die stagnierenden Löhne verwies. Für SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni ist klar: "Wir setzen auf Alfred Gusenbauer, weil er es schafft, die Jugendarbeitslosigkeit zu halbieren". Kritik an Bildungsministerin Gehrer gab es von SPÖ-Abgeordnetem Robert Rada: "Gehrer hat bei der Bildung versagt". SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching hob hervor, dass der SPÖ jedes Kind gleich viel wert ist, daher sei jedes Kind in kleineren Klassen je nach seinen individuellen Fähigkeiten zu fördern. "Es ist Zeit zu teilen", so der Appell von Landeslisten-Kandidat, SPÖ-Abgeordnetem Anton Heinzl. SPÖ-Abgeordneter Peter Marizzi warnte davor, dass die ÖVP das Wasser verkaufen wolle, während SPÖ-Abgeordnete Gabriele Binder-Maier auf das "SPÖ-Frauen-ABC" verwies, dessen Umsetzung die Situation der Frauen erheblich verbessern würde. Es bedürfe eines "Einkommens, mit dem man auch auskommen kann", so die Forderung von SPÖ-Abgeordneter Ulrike Königsberger-Ludwig. Grundtenor der auf der Bühne versammelten KandidatInnen der Landesliste Niederösterreich: Es sei höchste Zeit für mehr Fairness und Gerechtigkeit - Werte, die nur die SPÖ vertritt. (Schluss) mb

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