LH Haider: Viele Betriebsinvestitionen und Hunderte neue Arbeitsplätze auf Schiene

Großes Stahlwerk für Standort Spittal wäre historische Weichenstellung - Paket von Betriebsinvestition für über 190 neue Arbeitsplätze fixiert

Klagenfurt (LPD) - In Spittal/Drau oder auch in Arnoldstein könne ein Stahlwerk des italienischen Stahlkonzerns Giva angesiedelt werden, das würde für das Kärntner Oberland 500 neue Arbeitsplätze bringen, sagte heute, Dienstag, Landeshauptmann Jörg Haider nach der Regierungssitzung. Dieses Werk wäre für Spittal ideal, die Infrastrukturbedingungen wie Energiebedarf und Grenznähe zu Italien würden zutreffen, sagte der Landeshauptmann und sprach in diesem Zusammenhang von einer historischen Weichenstellung. Das Unternehmen mit dieser Großinvestition von 350 Millionen Euro müsste auch eine Arbeitsplatzgarantie über zehn Jahre abgeben, fügte Haider hinzu. Auch die Firma IOS werde sich in Spittal niederlassen, gab Haider weiters bekannt. Damit seien 70 neue Arbeitsplätze verbunden. IOS liefere im Bereich der Wafer-Produktion sehr interessante Produkte und habe einen wachsenden Auftragsbestand.

Mit der Stadtgemeinde Spittal/Drau werde es auch Verhandlungen bezüglich der Grundstückspreise geben, so Haider. Diese seien derzeit mit 60 Euro pro Quadratmeter viel höher als in Klagenfurt, man erwarte sich aber ein entsprechendes Entgegenkommen, um als Betriebsstandort attraktiv zu sein. Auch für den Ausbau des Erlebnisberges Goldeck bei Spittal gebe es grünes Licht. Hier sei der Zusammenhang mit dem Millstätter See sowie mit Kärntens Bemühungen um den Ganzjahrestourismus, um Qualitätssteigerung und bessere Angebote zu sehen, so Haider.

In der Regierungssitzung ist ein Paket von Betriebsinvestitionen beschlossen worden, welches insgesamt über 190 neue Arbeitsplätze schaffen werde. In diesem Zusammenhang nannte Haider die Unternehmen Signum Druck, Funder Werke 2 und 3, GreenOnetech und Aluform aus St. Veit sowie die Firma PMS im Lavanttal, die Treibacher Chemischen Werke und die Firma Bittner.

Eine weitere erfreuliche Mitteilung machte der Landeshauptmann:
Hermes Pharma werde nicht in Deutschland, sondern in Wolfsberg ein neues Werk etablieren. Auch im Lakside-Park werde es von Seiten des Unternehmens Infineon weitere 30 Arbeitsplätze geben, sagte Haider unter Berufung auf Infineon Vorstandsmitglied Monika Kircher-Kohl. Haider wies auf die über 214.000 Beschäftigten und damit den Beschäftigungsrekord Kärntens sowie die sinkende Arbeitslosigkeit hin.
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