AMS: Ergebnisse der Arbeitserprobung bei REWE-Betrieben

Arbeitsmarktpolitischer Erfolg liegt mit über 28 Prozent im Rahmen der Erwartungen

Wien (OTS) - Zur Unterstützung der Arbeitsaufnahmen von Wiedereinsteigerinnen hat das Arbeitsmarktservice (AMS) im Rahmen eines Dienstverhältnisses bei Betrieben der REWE Gruppe einen Probemonat finanziert, um die Übernahme der Personen in ein dauerhaftes Dienstverhältnis zu ermöglichen. Im Juli und August des Jahres wurden vom AMS für die geförderte Beschäftigung von 236 arbeitslosen Wiedereinsteigerinnen Förderzusagen abgegeben. 218 Wiedereinsteigerinnen haben das geförderte Dienstverhältnis begonnen, davon sind 42 noch vor Ende des Probemonats ausgeschieden. 176 Personen haben das vom AMS geförderte Probemonat zu Ende gemacht. Von diesen sind 50 noch immer in Beschäftigung. Das entspricht einer Erfolgsquote von 28,4%. Der arbeitsmarktpolitische Erfolg der gemeinsam mit REWE Betrieben durchgeführten Aktion für Wiedereinsteigerinnen liegt damit im Rahmen der vom AMS an die Aktion gesetzten Erwartungen.

Die Förderaktion für Wiedereinsteigerinnen wurde vom Arbeitsmarktservice in Wien und in der Steiermark durchgeführt.
Die Bundesländerergebnisse im Detail:
In der Steiermark wurden 166 Förderzusagen abgegeben. Alle 166 förderbaren Wiedereinsteigerinnen haben das Probemonat begonnen. Noch vor Ablauf des Probemonats ausgeschieden sind 21 Personen. 145 Personen haben das geförderte Probemonat zu Ende gemacht. Davon sind 43 Personen noch immer in Beschäftigung. Das entspricht einer Erfolgsquote von 29,7%.
Vom AMS Wien wurden 70 Förderungszusagen für Wiedereinsteigerinnen wurden abgegeben. Das Probemonat begonnen haben 52 Personen. Davon sind 21 noch vor Ablauf des Probemonats ausgeschieden. 31 Personen haben das geförderte Probemonat beendet. Davon sind 7 noch in Beschäftigung. Das entspricht einer Erfolgsquote von 22,6%.

Der arbeitsmarktpolitische Erfolg der Aktion liegt - gemessen an allen, die das Probemonat absolviert haben - im Rahmen der vom AMS an die Aktion gesetzten Erwartungen. Alle Spekulationen, Billa und Merkur hätten sich billig Urlaubsvertretungen vom AMS finanzieren lassen, sind aufgrund der hohen Ausfallsraten bei dieser schwierigen Zielgruppe vor Beginn des Dienstverhältnisses (7,6%) und während der Probezeit (19,3%) obsolet, die Vertretungen sind alles andere als planbar gewesen. Aufällig ist hingegen in Wien die hohe Ausfallsrate vor und während des Probemonats (über 50%). Zusammen mit der geringen Bereitschaft von Zielgruppenpersonen das Angebot anzunehmen, hat nicht wie prophezeit eine geringe Übernahmequote, sondern die hohe Ausfallsquote dazu geführt, dass Arbeitseinsatz und Ergebnis in einem ungünstigeren Verhältnis stehen.

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