EU-Solidaritätsfonds: 2,9 Millionen Euro für Vorarlberg

Vereinbarung zwischen Bund und Ländern regelt Aufteilung der EU-Hilfsgelder

Bregenz (VLK) - Die Vereinbarung zwischen den Ländern Vorarlberg und Tirol mit dem Bund zur Aufteilung der Unterstützungsgelder aus dem EU-Solidaritätsfonds wird in den nächsten Tagen unterzeichnet, gab Landeshauptmann Herbert Sausgruber im heutigen Pressefoyer bekannt: "Von den insgesamt 14,8 Millionen Euro erhält der Bund ein Drittel (4,9 Millionen Euro), Tirol und Vorarlberg erhalten zwei Drittel (9,9 Millionen Euro) aus EU-Mitteln", so Sausgruber.
Die Landeshauptmänner von Vorarlberg und Tirol, Herbert Sausgruber und Herwig van Staa, hatten dem Bund vorgeschlagen, die Aufteilung der Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds zur Behebung der Hochwasserschäden aus dem vergangenen Sommer nach dem Schadensausmaß vorzunehmen. "Die intensiven Gespräche mit dem Bund haben sich ausgezahlt. Für Vorarlberg bedeutet diese erfreuliche Einigung zusätzlich rund drei Millionen Euro EU-Gelder, die wir dringend zum Wiederaufbau zerstörter Infrastrukturen und Ausrüstungen brauchen können" betonte LH Sausgruber.

Aufteilungsschlüssel

Zur innerösterreichischen Abwicklung der EU-Hilfsgelder wurde eine Vereinbarung zwischen dem Bund und den betroffenen Ländern Tirol und Vorarlberg zur partnerschaftlichen Aufteilung der Finanzmittel ausgearbeitet. Diese Vereinbarung bezieht sich auf die Auswahl, Abwicklung und Kontrolle der Maßnahmen. Die insgesamt 14,8 Millionen Euro werden wie folgt aufgeteilt:
- ein Drittel (4,9 Millionen Euro) für den Bund für die Finanzierung von Bundesanteilen in den Bereichen Wildbach- und Lawinenverbauung und Bundeswasserbau durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
- zwei Drittel (9,8 Millionen Euro) für die Länder Tirol und Vorarlberg, davon erhält Tirol knapp 6,9 Millionen Euro und Vorarlberg zur kurzfristigen Wiederherstellung der Verkehrsinfrastruktur im Bereich der Landesstraßen sowie zur Finanzierung von Landesanteilen in den Bereichen Wildbach- und Lawinenverbauung und Bundeswasserbau 2,97 Millionen Euro.
(tm)

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