Seniorenbund zur SPÖ. Schluss mit der Angstmacherei aus reiner Vorwahlpanik

Becker: "Fakten nicht leugnen und verdrehen sondern anerkennen!"

Wien (OTS) - Aus durchsichtiger Vorwahlpanik betreibt die SPÖ nur noch eine reine Angst-Propaganda, in deren Dienst sich auch der sozialistische Pensionistenchef Karl Blecha einspannen lässt. "Die SPÖ und der Pensionistenverband sollten endlich die Fakten anerkennen, und keine haltlosen Aussagen in den Raum stellen", sagt Seniorenbund-Generalsekretär Heinz K. Becker: "Da wird doch tatsächlich behauptet, die Regierung würde von der "Unfinanzierbarkeit" der Pensionen reden - das genaue Gegenteil ist der Fall: Aufgrund der Pensionsreformen sind die staatliche Pensionen für Jung und Alt in voller Höhe abgesichert, bis über 2050 hinaus!"

Der Sinn der Pensionsreformen war ja gerade der, die Werterhaltung der Pensionen zu erreichen: "Das ist eben verantwortungsvolles Regieren: Bundeskanzler Schüssel hat nicht gewartet, bis es aufgrund der demografischen Veränderungen zu Problemen im Pensionssystem kommt, sondern hat rechtzeitig mit Weitsicht gehandelt", so Becker. Inzwischen ist Österreich ein Vorbildland in Europa.

Der Österreichische Seniorenbund will, dass sich daran nichts ändert. Becker: "Wir bekennen uns voll und ganz zu einem Pensionssystem mit drei Säulen. Selbstverständlich muss die staatliche Pension dabei ausreichen, um den Lebensabend abzusichern." In Österreich ist dies auch der Fall, im Gegensatz zu Deutschland. "Hätte die Bundesregierung unter Kanzler Schüssel nicht gehandelt, ginge es uns in Österreich genau so wie in Deutschland, wo die Rentner in Folge von rot-grünen Sozialexperimenten mindestens sieben Jahre ohne eine Erhöhung ihrer Renten auskommen müssen", so Becker.

Die 2. und die 3. Säule sind zusätzliche, und vor allem freiwillige Möglichkeiten der Altersvorsorge. "Durch die Abfertigung Neu gibt es in Österreich erstmals eine Abfertigung für alle Erwerbstätigen, und nicht nur für einige wenige, wie in Zeiten der SPÖ-Regierungen - das ist ein sozialpolitisch wichtiger Fortschritt", so Becker: "Ob man zusätzlich eine private Pensionsversicherung abschließen will oder nicht, ist die freie Entscheidung eines jeden Einzelnen. Durch die staatlichen Prämien sind diese Anlageformen aber sehr zu empfehlen, das sie große Erträge abwerfen."

Korrekt ist, dass im Bereich der betrieblichen Pensionskassen Probleme aufgetaucht sind, und zwar aufgrund der Spekulationen einzelner Unternehmen. Becker: "Klarerweise wollen wir solche Probleme ebenfalls beseitigt wissen. Deshalb hat sich Bundesobmann Dr. Andreas Khol auch erfolgreich dafür eingesetzt, im November eine gemeinsame Studientagung im überparteilichen Seniorenrat zu diesem Thema abzuhalten. Dies ist der richtige Weg: Probleme erkennen, und an ihrer Lösung arbeiten. Panik zu verbreiten hilft hingegen niemandem."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund
Mag. Martin Amor
Tel.: 01/40126-157

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0002