BZÖ-Scheuch soll sich besser informieren

Gesundheitslandesrat Schantl ruft BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch zu sachlicher Diskussion auf

Klagenfurt (SP-KTN) - Von verantwortungsvollen Politikern erwarte ich, und erwatert auch die Kärntner Bevölkerung, eine sachliche Diskussion zum Thema psychosomatische Klinik in Millstatt, sagte heute, Dienstag, Kärntens Gesundheitsreferent LR Wolfgang Schantl von der SPÖ.

Dazu gehöre auch, dass man das Ergebnis der Bedarfsprüfung abwarte und nicht mit polemischen Meldungen knapp vor der Wahl die Ängste, Sorgen und Anliegen von Patientinnen und Patienten sowie von Arbeitslosen dazu missbraucht, Stimmenfang zu betreiben.

Schantl reagierte damit auf, die Forderung des orangen Klubobmannes Kurt Scheuch, der Finanzierung von 30 öffentlichen Betten in einer psychosomatischen Klinik in Millstatt ohne Bedarfsprüfung zuzustimmen. "Es gibt Gesetze, an die sich auch dieser Herr wird halten müssen. Für die Finanzierung einer Sonderkrankenanstalt mit öffentlichen Geldern, ist eine Bedarfsprüfung zwingend vorgeschrieben", so Schantl, der den neuerlichen unüberlegten Auswurf Scheuchs nur auf dessen völlige Inkompetenz und Unkenntnis der österreichischen Gesetze wertet.

Schantl, forderte Scheuch auf, sich endlich mit diesem so wichtigen Thema auch mit der unbedingt notwendigen Ausführlichkeit und Aufmerksamkeit auseinanderzusetzen. "Dann wüsste er, dass er sich mit seinen Forderungen an den Betreiber, dieser geplanten psychosomatischen Klinik in Millstatt, Herrn Samonigg, wenden müsste. Dieser habe seit Jahren eine gültige Baubewilligung für 100 psychosomatischen Rehabilitationsbetten in Händen, mit der er sofort die Bagger anrollen lassen könnte", erklärte Schantl erneut.

Mit seinen unhaltbaren und ungerechtfertigten Anschuldigungen gegenüber Schantl, er würde den bau einer psychosomatischen Klinik in Millstatt blockieren, disqualifiziere sich Scheuch selbst. Ohne Bedarf 30 Betten in Millstatt öffentlich, mit Steuergeldern, zu finanzieren, dafür bestehende Gesetze einfach zu missachten und damit den gesamten Standort Waiern mit sämtlichen 100 Arbeitsplätzen mutwillig zu gefährden, zeuge erneut von der völligen Ahnungslosigkeit des orangen Politikers.

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