SP-Haider: Für gerechte Einkommensverteilung und starke Gewerkschaft

Einkommen der oö. ArbeitnehmerInnen unter Bundesdurchschnitt - Reiche werden reicher, alle anderen verlieren

Linz (OTS) - Während die Gewinne der heimischen Unternehmen - vor allem im börsenorientierten Bereich - Rekordzuwächse verzeichnen, stagnieren die Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer. Das einkommensschwächste Fünftel musste in den letzen Jahren pro Kopf sogar nominell Verluste hinnehmen! 1.030.000 Menschen, das entspricht 13% der Gesamtbevölkerung, sind in Österreich mittlerweile armutsgefährdet. 555.000 Menschen im Erwerbsalter gelten als armutsgefährdet, 253.000 davon trotz Erwerbstätigkeit.

"Es ist nicht fair, wenn der Anteil der Besitzeinkommen am gesamten Volkseinkommen größer und der Anteil der Löhne und Gehälter immer weniger wird. Die Menschen brauchen Einkommen, mit denen sie auch auskommen und ihre Existenzen sichern können. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unseres Landes verdienen sich eine bessere Zukunft und faire Chancen ", meint LHStv. DI Erich Haider. Ein klares Bekenntnis gab es erneut von Erich Haider zu starken Gewerkschaften als Grundlage für gerechte Einkommensverteilung.

Männereinkommen hinken hinterher

Auch bei den Männern schneidet unser Bundesland nicht gut ab. So verdienen männliche oberösterreichische Arbeitnehmer durchschnittlich 37.366 Euro brutto im Jahr und belegen damit lediglich den 5. Platz im Bundesvergleich. Österreichweit werden Männer mit 38.361 Euro entlohnt.

Fraueneinkommen besonders abgeschlagen

Besonders dramatisch ist die Einkommenssituation der Frauen: Während österreichweit weibliche Arbeitnehmerinnen ein Bruttoeinkommen in der Höhe von 27.881 Euro jährlich beziehen, verdient eine Oberösterreicherin im selben Zeitraum insgesamt nur 25.568 Euro, also um 2.313 Euro weniger. Im Bundesranking belegt Oberösterreich damit nur den enttäuschenden vorletzten Platz. Lediglich Vorarlbergs Frauen verdienen in Österreich noch schlechter. Mit den Bezirken Freistadt, Schärding und Rohrbach finden sich sogar gleich 3 oberösterreichische Bezirke unter 10 schlechtesten österreichischen Bezirken.

Einkommensschere zwischen Männern und Frauen
noch immer weit offen

Eine oberösterreichische Arbeitnehmerin verdiente - bei ganzjähriger Vollbeschäftigung - jährlich um satte 31,6 Prozent weniger als ein vergleichbarer oberösterreichischer Arbeitnehmer. Eine arbeitende Frau musste daher mit 11.800 Euro weniger brutto im Jahr das Auslangen finden. Nur im Bundesland Vorarlberg ist klafft die Einkommensschere noch weiter auseinander als im industriedominierten Oberösterreich.

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