Heizen mit Öl jetzt billiger als Pellets und Gas

Durch markant gesunkenen Ölpreis / Heizöl um 10% billiger als im September 2005 / Jahresbrennstoffkosten bei Öl geringer als bei Pellets und Gas

Wien (OTS) - Ein Blick auf die aktuellen Brennstoffkosten bestätigt, dass Heizen mit Öl im Jahresabstand deutlich günstiger wurde, während sich andere Energieträger markant verteuert haben. Die Veränderungen zum September 2005:

Kosten Heizöl Extra Leicht - 10% Kosten Erdgas + 9% Kosten Pellets + 67%

Jahresheizkosten: Öl günstiger als Pellets und Gas

Legt man die Preise auf die üblichen Wohnverhältnisse in Österreich um, ergibt sich ein klares Bild. Für ein Haus mit 150 m2 Nutzfläche /Wärmeverbrauch 15 kW ergeben sich die folgenden Brennstoffkosten für einen Jahresbedarf:

Kosten Heizöl Extra Leicht 1.377,35 EUR (bei Einsatz einer Anlage mit Brennwerttechnik)
Kosten Erdgas 1.393,05 EUR (bei Einsatz einer Anlage mit Brennwerttechnik)
Kosten Pellets 1.395,78 EUR

Brennstoffkosten gleich, Anschaffungskosten bei Ölheizung am niedrigsten

Eine Pelletsanlage kostet in der Anschaffung zumindest 4.000 Euro mehr als eine neue Ölheizungsanlage. Die Anschaffung einer Pelletsheizung macht allein schon in wirtschaftlicher Hinsicht damit keinen Sinn. Und wer in einem Haus seine bestehende Ölheizung modernisieren will, bleibt am besten beim bewährten Energieträger. Ein Wechsel des Brennstoffs ist rein rechnerisch eine teure Fehlentscheidung.

Versorgungslage als Entscheidungskriterium

In die Entscheidung für einen Energieträger wird in Zukunft auch immer mehr die Versorgungslage einfließen. Die teilweise katastrophale Versorgungslage bei Pellets und Holz im letzten Winter wird sich heuer fortsetzen. Und der Streit zwischen Ukraine und Russland hat gezeigt, an welch dünnem Faden die Lieferungen für Erdgas hängen. Bei Öl ist als einzigem Energieträger die Versorgung gesichert. Denn die Bildung von riesigen Lagern ist gesetzlich festgelegt. So ist die Lieferung von Öl vierfach abgesichert:
international, national, durch Lagerung beim Händler und nicht zuletzt durch den eigenen Tank beim Konsumenten.

Fazit: Wer eine Ölheizung hat, sollte im eigenen Interesse dabei bleiben.

Bei allen wesentlichen Faktoren wie Investitions- und laufenden Kosten, Emissionswerten, Zuverlässigkeit, Komfort und Versorgungssicherheit hat die Ölheizung die Nase vorn.

Das IWO-Österreich (Institut für wirtschaftliche Ölheizung) ist die Kompetenzstelle der Mineralölwirtschaft für Heizfragen. Seit 1989 als Verein organisiert, bündelt es die Interessen von Heizölproduzenten und Brennstoffhändlern, Kessel- und Tankerzeugern, Herstellern von Kaminsystemen und weiteren Unternehmen sowie Institutionen im Umfeld des Heizsystems Ölheizung. Wichtigste Aufgabe ist die öffentliche Darstellung der Vorteile der Ölheizung sowie die Argumentation für die Ölheizung, speziell ihrer ökonomischen, ökologischen und technologischen Vorteile.

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