ÖIAG weist Vorwürfe von Josef Cap entschieden zurück

Wien (OTS) - Zu den vom geschäftsführenden SPÖ-Klubobmann Josef Cap am 25. September 2006 erhobenen Vorwürfen stellt die ÖIAG fest:

Akquisitionsentscheidungen der Telekom Austria werden nicht von der ÖIAG, sondern grundsätzlich von den Organen der Gesellschaft getroffen. Die ÖIAG ist seit der Börseeinführung der Telekom Austria 2000 zudem nicht mehr Mehrheitseigentümer. Wie aus der ad-hoc-Aussendung der Telekom Austria vom 21. Oktober 2003 ersichtlich, war die Telekom Austria nur am Erwerb der Mehrheit an der Mobiltel interessiert. Da die Eigentümer der Mobiltel ihre Absichten im Verkaufsprozess geändert und nur eine Minderheitsbeteiligung angeboten haben, war eine Akquisition für die Telekom Austria zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr von Interesse. Die im Juli 2005 letztlich erfolgte 100%-ige Akquisition der Mobiltel wurde im Übrigen - wie anhand des Kursverlaufs ersichtlich - durch die Aktionäre der Telekom Austria deutlich honoriert.

Die ÖIAG weist überdies jeglichen Vorwurf der politischen Intervention zurück.

Dr. Peter Michaelis, Vorstand der ÖIAG und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Telekom Austria: "Ich finde es höchst bedauerlich und verwehre mich dagegen, dass in der letzten Phase des Wahlkampfs ein börsenotiertes Unternehmen in parteipolitische Auseinandersetzungen hineingezogen wird."

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