FSG: 3-Säulen-Pensionsmodell schafft Ungleichheit

Miesmachen des ASVG-Pensionssystem muss beendet werden

Wien (FSG) - "Die erste Säule des Pensionssystem muss gestärkt werden und mit dem mies machen des ASVG-Pensionsmodells muss endlich Schluss sein", forderte der stellvertretenden Vorsitzende der PensionistInnen in der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB (FSG), Werner Thum, bei einer Pressekonferenz der Pensionistenverbandes in Wien.++++

Thum verwies darauf, dass das so genannte 3-Säulen-Modell zur Pensionssicherung vor allem Ungleichheit, aber wenig Sicherheit schaffe. So werde bei der ersten Säule mit dem Hinweis auf die Unfinanzierbarkeit eingespart und die so genannte dritte Säule - die private Vorsorge - gleichzeitig staatlich gefördert. Vor allem KleinverdienerInnen können sich die private Vorsorge nicht leisten. Thum: "Was mache ich am Ende des Geldes mit den restlichen Monaten müssen sich dort die Menschen immer wieder fragen."

Bei der zweiten Säulen, den Betriebspensionskassen, sind in den vergangenen Jahren Verluste von bis zu 25 Prozent eingetreten. Thum:
"Unsere Warnungen wurden nicht gehört, jetzt sind sie leider eingetreten." In der derzeitigen Form sei das Betriebspensionskassensystem nicht tragbar, wesentliche Verbesserungen seinen überfällig.

Thum forderte auch, dass in Zukunft die Pensionen nach dem inzwischen wieder erhobenen PensionistInnen-Lebenskostenindex angepasst werden sollten. Thum: "Der Lebenskostenindex für PensionistInnen liegt bereits 0,4 Prozent über dem allgemeinen Lebenskostenindex."

FSG, 26. September
2006 Nr. 51

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