Swoboda: Barrosos Schwenk auf Linie des EP ist erfreulich

Neue Beitritte zur EU erst nach Abschluss des Verfassungsprozesses

Wien (SK) - Zu der kürzlich vom EU-Kommissionspräsidenten Jose Manuel Barroso getätigte Aussage, dass es ohne Verfassung keine Erweiterung der EU geben werde, meinte der SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda heute: "Barroso hat sich damit auch der Meinung des Europäischen Parlaments angeschlossen. Es muss zuerst zu tief greifenden Reformen innerhalb der EU kommen und damit zu einer Verbesserung der Entscheidungsfindungen." ****

"Mit den Staaten, mit denen die EU bereits in Verhandlungen über einen möglichen Beitritt steht, wird auch weiterverhandelt werden", so Swoboda. "Einen Beitritt kann es allerdings erst nach dem Abschluss eines Verfassungsprozesses geben."

"Es ist erfreulich, dass Barosso nun die Linie eingeschlagen hat, die auch das Europäische Parlament vertritt", betont Swoboda abschließend nochmals. (Schluss) ps/mm

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