Produktionsumstellung und Preissteigerungen auf Erzeugerebene: Eier werden teurer

Weniger Eier wegen Umstellung der Haltung auf neue gesetzliche Bestimmungen - Auch Preissteigerungen auf Erzeugerebene schlagen auf den Verbraucherpreis durch

Wien (PWK626) - Der österreichische Eiergroßhandel rechnet mit Preissteigerungen bei Eiern aus alternativen Haltungsformen, das sind Boden- und Freilandhaltung, spätestens ab Ende Oktober. Die Steigerungen werden sich im Bereich von 2 bis 4 Cent pro Stück bewegen. Die Experten des heimischen Eiergroßhandels sind aber jedenfalls zuversichtlich, dass die Vollversorgung des österreichischen Markes mit qualitativ hochwertiger Ware durch den Eierhandel aufrecht erhalten werden kann.

Die Verteuerung hat ihre Ursache in einer Vielzahl von Faktoren:
Die Eierproduktion ist auf Grund neuer gesetzlicher Bestimmungen, die die Pflicht zur Umstellung von Käfighaltung auf Boden- und Freilandhaltung beinhalten, rückläufig. Viele Betriebe sind gerade in der Umstellungsphase und bringen derzeit keine Ware in den Markt ein.

Verschärft wird die Situation durch Preissteigerungen auf Erzeugerebene, ausgelöst einerseits durch stark gestiegene Energiekosten sowie Teuerungen beim Futter, wie Preissteigerungen etwa bei Mais und Weizen bedingt durch schlechte Ernteergebnisse. (JR)

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