Scheucher-Pichler zur Verringerung der Einkommensschere: Sind auf gutem Weg

SPÖ-Frauen weigern sich hartnäckig, Maßnahmen anzuerkennen

Wien, 26. September 2006 (ÖVP-PK) "Die Einkommensschere hat sich laut Eurostat von 21 Prozent im Jahr 2000 auf 18 Prozent im Vorjahr verkleinert. Wir sind auf einem guten Weg und nähern uns kontinuierlich dem EU-Durchschnitt von 15 Prozent an", so ÖVP-Frauensprecherin Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler. Von der Bundesregierung seien zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Frauen am Arbeitsmarkt und zur Verringerung der Einkommensschere gesetzt worden - "doch SPÖ-Frauenvorsitzende Prammer weigert sich hartnäckig, diese anzuerkennen". ****

Scheucher-Pichler erinnerte Prammer unter anderem an die
Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes mit der Ausweitung des Diskriminierungsschutzes auf die gesamte Arbeitswelt sowie an die Einbindung der Sozialpartner und den Austausch von "best practice"-Modellen auf europäischer Ebene. Sie verwies auch darauf, dass eine überwiegende Mehrheit der Teilzeitbeschäftigten diese auch wolle, weil sie beispielsweise ihre Kinder oder Pflegebedürftige betreuen oder eine Ausbildung machen. Scheucher-Pichler: "Die Schließung der Einkommensschere ist - wie auch Prammer richtig erkannt hat - ein langfristiger Prozess. Wir arbeiten engagiert daran, dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Auch die SPÖ-Frauen sind eingeladen, sich von ihrer Jammerei zu verabschieden und
stattdessen konstruktiv einzubringen."

Die ÖVP-Frauensprecherin verwies abschließend darauf, dass eine wichtige Forderung die Sozialpartner betreffe, und Frauen in der Arbeitswelt deutliche Vorteile bringen könnte. "Der Frauenanteil in den Verhandlungsteams für Kollektivverträge muss in Zukunft dem Frauenanteil der betroffenen Branche entsprechen", so Scheucher-Pichler.

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