VP-Praniess-Kastner: Initiative zur Integration von Menschen mit Behinderung in Arbeitswelt zu begrüßen

Stadt Wien muss Hausaufgaben machen und Behinderteneinstellungsgesetz erfüllen

Wien (VP-Klub) - "Die Kooperation zwischen Wien Work und der Wien Holding zur Schaffung von Jobs und Ausbildungsplätzen ist grundsätzlich sehr zu begrüßen, aber fünf in Aussicht gestellte Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Menschen mit und ohne Behinderung und fünf Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung ab 50 Prozent bedeuten da nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein", so die Behindertensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Praniess-Kastner, zu der am gestrigen Montag vorgestellten Initiative.

"In erster Linie muss Wien endlich seine Hausaufgaben erledigen und die vorgeschriebene Anzahl an Arbeitsplätzen aufgrund des Behinderteneinstellungsgesetzes für Menschen mit Behinderung erfüllen", fordert Praniess-Kastner die SP-Stadtregierung zum Handeln auf, denn: "Wien zahlt noch immer lieber eine Ausgleichstaxe in Millionenhöhe, anstatt Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu geben, einer geregelten Arbeit nachgehen zu können."

Die Beschäftigungsoffensive der Bundesregierung schuf seit 2003 für 12.807 Menschen mit Behinderung einen Job am ersten Arbeitsmarkt. Weitere 9.214 Beschäftigungsverhältnisse von behinderten Menschen konnten mit Maßnahmen der Beschäftigungsoffensive abgesichert werden. Damit konnte entgegen dem lange vorherrschenden Trend die Arbeitslosigkeit behinderter Menschen in den letzten Jahren kontinuierlich gesenkt werden.

LAbg. Karin Praniess-Kastner: "Bei der Integration behinderter Menschen in die Arbeitswelt gibt es eine ganz klare Forderung. Die Stadt Wien muss sich ihrer Vorbildwirkung bewusst sein und die Einstellquote nach dem Behinderteneinstellungsgesetz erfüllen und Arbeitsplätze in dieser Stadt für behinderte Menschen schaffen. Mit dem Steuergeld für Ausgleichstaxen könnten hunderte Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz erhalten."

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