Europameister im E-Government: Gedopt oder gut trainiert?

Der lange Weg zum kundenorientierten Dienstleister

Wien (OTS) - Elektronischer Akt, FinanzOnline und Co.: In der Disziplin E-Government hat Österreich laut einer Studie der Management- und IT-Beratung Capgemini den Europameister-Titel errungen. Vor wenigen Jahren noch deutlich abgeschlagen haben sich die Online-Services der öffentlichen Verwaltung deutlich verbessert.

Gelobt werden in diesem Zusammenhang oft die klaren politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie das gemeinsame Vorgehen von Bund, Ländern, Städten, Gemeinden und der Wirtschaft. Allerdings sind bei der Erhebung wichtige Aspekte des E-Government ausgeklammert geblieben. Untersucht wurde das Zugangsmedium "Internet online", nicht aber mobile Endgeräte, Digital TV oder Terminals. Gemutmaßt wird auch, dass speziell die im Rahmen der seit Jahren durchgeführten Studie überprüften Services forciert und dafür andere Dienstleistungen vernachlässigt werden.

Außerdem ist das Online-Angebot für Unternehmen noch immer deutlich besser ausgebaut als für Bürger. Und das obwohl rund 80 Prozent der heimischen Internet-Nutzer bei Behördenwegen lieber ins Netz als auf das Amt gehen, wie eine Fessel GfK-Studie ergab. Nach der grundsätzlichen Verfügbarkeit der Services wird der Schwerpunkt künftig auf Akzeptanz, Nutzung und Wirkung von E-Government-Diensten liegen müssen, um die digitale Verwaltung in Österreich allen zugänglich zu machen und auszubauen. Ein Beispiel dafür ist die digitale Signatur: Erst vier Prozent der User nutzen regelmäßig die Bürgerkartenfunktionalität.

Aber nicht nur für den Staat spielt die Akzeptanz eine große Rolle - immerhin beschäftigen sich laut Experten rund 400 Klein- und Mittelunternehmen in Österreich mit dem Thema und treten beispielsweise als Lieferanten für Gemeinden auf. Welche Vorteile bringt die künftige Online-Strategie für heimische Betriebe und wie profitieren die Bürger vom "digitalen Staat"? Welche Rolle spielt die Politik als Innovator? Was können die europäischen Nachzügler von Österreich lernen? Und welche Fortschritte wurden bei der internationalen Vernetzung erzielt?

Über aktuelle Entwicklungen, Strategien und Erfolgsfaktoren diskutieren Experten beim kommenden Event der APA-E-Business-Community am 28. September im Wiener Haus der Musik.

Es diskutieren: Robert Kernstock (Capgemini Österreich), Markus Breyer (Microsoft Österreich), Klaus Gschwendtner (WKÖ), Christoph Heimerl (HP), Roland Ledinger (BKA), Georg Schmidt (IT Solution) und Alexander Szlezak (Gentics).

Die Plattform

Application Service Providing, Customer Relationship Management und Multimedia Messaging Service: Die IT-Welt dreht sich immer schneller. Die seit fünf Jahren existierende E-Business-Community (EBC) hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Wissen über aktuelle Themen aus der Branche zu vermitteln und Geschäftskontakte zu erleichtern.

Veranstaltet von APA-MultiMedia, dem führenden Content-Provider für Portals und Mobile Devices, bildet die EBC ein schlagkräftiges Netzwerk für erfolgreiches E-Business. Monatliche Veranstaltungen, bei denen sowohl Impulsreferate als auch Fachvorträge und Podiumsdiskussionen Platz haben, bilden die ideale Plattform für Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

Journalisten sind zu diesem Event herzlich eingeladen - bitte anmelden!

Datum: Donnerstag, 28. September 2006 Ort: Haus der Musik, Wien 1, Seilerstätte 30 Thema: Europameister im E-Government: Gedopt oder gut trainiert? Happy Hour: 18.30 Uhr, Café Cantino Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal Ausklang: mit Networking

Die Teilnahme am Meeting der E-Business-Community ist kostenlos. Bitte um Zusage oder Absage via E-Mail an: ebc@apa.at

Die Partner-Unternehmen der E-Business-Community sind:

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E-Business-Community
Barbara Rauchwarter
Tel.: +43/1/360 60-5700
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