AK-Energieumfrage zeigt: Berufspendler/-innen stöhnen unter hohen Treibstoffpreisen

Linz (OTS) - Die Treibstoffpreise sind im letzten Jahr massiv gestiegen, daran ändern auch die leichten Preissenkungen der letzten Tage wenig. Das betrifft alle Autofahrer/-innen, vor allem aber Berufspendler/-innen. Durch sparsames Fahren lassen sich die Erhöhungen nicht ausgleichen. AK-Präsident Kalliauer fordert daher anstatt der ungerechten Pendlerpauschale eine kilometerabhängige Direktzahlung an die Pendler/-innen.

Sechs von zehn Oberösterreichern/-innen pendeln mit dem eigenen Auto zur Arbeit. Der durchschnittliche Fahrtweg beträgt 61,3 Kilometer. "Da bleibt immer mehr Geld auf der Strecke", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Das trifft, wie eine aktuelle Energieumfrage der AK zeigt, vor allem Arbeitnehmer/-innen mit geringen Einkommen und Berufspendler/-innen. Während 58 Prozent aller Oberösterreicher/-innen meinen, die Treibstoffkosten würden einen bedeutenden Anteil an den gesamten Haushaltskosten ausmachen, sind es bei den Arbeitern/-innen sogar 78 Prozent.

Die Möglichkeiten der Betroffenen, diese Kosten zu reduzieren, sind sehr beschränkt. Viele Pendler/-innen probieren es mit sparsamem Fahren. Auf öffentliche Verkehrsmittel steigt nur ein geringer Prozentsatz um. "Das sind die Folgen der Vernachlässigung des ländlichen Raumes. Wenn Bus- und Bahnlinien eingestellt werden, sind die Pendlerinnen und Pendler auf das Auto angewiesen", so der AK-Präsident.

Er fordert eine kilometerabhängige Direktzahlung an die Pendler/ -innen anstatt der ungerechten Pendlerpauschale. Diese kommt nur bei höheren Einkommen zum Tragen, weil sie ein Steuerabsetzbetrag ist. "Auch Beschäftigte mit geringen Einkommen sollen für ihren Weg zur Arbeit entschädigt werden. Gerade sie sind von den hohen Treibstoffpreisen am stärksten betroffen", so Kalliauer.

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