Weninger: Eurofighter-Flugstunde - 30.000 Euro pro Stunde, 720.000 Euro für einen Tag, 5,04 Millionen Euro für eine Woche

Eurofighter weg, mehr Geld für Gesundheitsversorgung, Bildung und Sozialwesen

St. Pölten, (SPI) - "Erzürnt und erschüttert" zeigt sich der Wirtschaftssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hannes Weninger, über die jüngsten Aufdeckungen rund um die von der ÖVP forcierte Beschaffung der Eurofighter-Kampfflugzeuge. Weninger: "Eine Eurofighter-Flugstunde kostet, was auch der mitverantwortliche Bundesheer-Generalmajor Erich Wolf bestätigt, 30.000 Euro pro Stunde - umgerechnet also 720.000 Euro für 24 Stunden und gewaltige 5,04 Millionen Euro für eine Woche Flugzeit - von hochgerechnet einem Monat gar nicht mehr zu reden. Mit diesem Geld könnte Besseres und Wichtigeres finanziert werden - viel Besseres und viel Wichtigeres."****

"Hier wird Geld der österreichischen Steuerzahler mit vollen Händen beim Fenster hinausgeschmissen. Allein mit den Kosten für die Flugstunden könnten hunderte neue Lehrplätze finanziert werden, die Krankenkassen könnten mit einem Monatsaufwand für die Flugstunden der Eurofighter für die Gesundheitsversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger massiv gestärkt und die Bildungsmisere könnte mit einem Schlag beseitigt werden - mit den endlich notwendigen Investitionen in die Schulen und Universitäten", stellt Weninger einen unwiderlegbaren Vergleich an. "In Niederösterreich will der VP-Landesfinanzreferent Wolfgang Sobotka den Rettungsorganisationen 3 Millionen Euro an Kürzungen ihrer finanziellen Mittel abpressen - man bräuchte dafür, um das auszugleichen, nur wenig mehr als 3 Tage mit den Eurofightern nicht zu fliegen! Das ist ÖVP-Politik, die längst niemand mehr versteht", so Weninger.
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