SPÖ-Frauen Wien-Süd zum "Equal Pay Day": "Die Einkommensschere gehört endlich geschlossen"

Wien (SPW-K) - Anlässlich des "Equal Pay Day", das ist jener Tag
im Jahr, bis zu dem Frauen und Männer noch gleich verdienen, während Männer durch ihr höheres Einkommen noch bis 31.12. weiter bezahlt werden, machten am Dienstag die SPÖ-Frauen aus dem Wahlkreis Wien-Süd auf die Ungerechtigkeit aufmerksam, dass Frauen eigentlich die letzten drei Monate im Jahr "gratis" arbeiten. Statt gleichem Gehalt für gleichwertige Arbeit sei die Einkommensschere in den letzten Jahren immer größer geworden. Vergleicht man das reale Jahreseinkommen der Frauen und Männer, dann betragen die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen mehr als 30 Prozent, kritisierten die SPÖ-Frauen unisono.****

"Gerade die Bezirke Favoriten, Simmering und Meidling haben ein starkes politisches Frauenteam, das sich besonders für die Beseitigung dieser nicht zu rechtfertigenden Diskriminierung stark macht", so die Simmeringer SP-Nationalratsabgeordnete Christine Lapp. Mit Maßnahmen, wie flexiblere Arbeitszeiten für Eltern von Kindern bis zu 10 Jahren, ein flexibleres Kindergeld zusätzlich zum bisherigen Modell nach dem Motto: je kürzer in Karenz desto höher der Betrag, eine verpflichtende Frauenförderung in den Betrieben, öffentliche Aufträge nur an Firmen mit Frauenförderung und einen Ausbau der Kinderbildungseinrichtungen, sowie 100.000 neue Kinderbetreuungsplätze wollen die SPÖ-Frauen die Einkommensschere schließen.

An der Aktion nahmen die SP-Gemeinderätinnen Rosemarie Polkorab, Inge Zankl und die Bundesrätin Gabriele Mörk gemeinsam mit den SP-Nationalratsabgeordneten Christine Lapp aus Simmering und Petra Bayr aus Favoriten sowie zahlreichen Bezirksrätinnen aus allen drei Wahlkreis-Bezirken teil. "Wir alle setzen uns für die Anliegen der Frauen auf Bezirks-, Landes oder Bundesebene mit aller Vehemenz ein", so die SPÖ-Frauen aus Wien-Süd einstimmig. 571.000 Frauen seien derzeit armutsgefährdet. Das bedeute, dass jede siebente Frau mit ihren gesamten verfügbaren Einkünften unter die Armutsgefährdungsschwelle von ca. 848 Euro, zwölfmal im Jahr, falle. "Damit muss in Zukunft Schluss sein. Die SPÖ-Frauen arbeiten intensiv daran", unterstrich Bayr abschließend. (Schluss) rr

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