Steirerin absolviert als 100.000ste beim ÖAMTC ihr Mehrphasen-Fahrsicherheitstraining

19-Jährige aus Thondorf trainiert im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum Lang-Lebring in der Südsteiermark

Wien (OTS) - Die "magische Grenze" ist endlich erreicht: Die 19-jährige Tina Pflanzl aus Thondorf ist die 100.000ste, die in einem ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum das Mehrphasen-Training absolviert. An ihrem Kurstag am Dienstag, den 26. September 2006, gratulierten ihr dazu Paul Fernbach, Direktor des ÖAMTC Steiermark, und Peter Bauregger, Leiter des Fahrsicherheitszentrums Lang-Lebring in der Südsteiermark.

"Also das war heute wirklich eine Riesenüberraschung", freut sich Tina Pflanzl. "Für mich war klar, dass ich das Training beim ÖAMTC mache, weil meine Freundinnen auch hier waren und mir begeistert davon erzählt haben. Ich habe mich erst vor kurzem über das Internet eingebucht und bin schon gespannt, was ich hier alles erfahren werde."

"Wir wünschen der jungen Führerschein-Besitzerin zig-tausende unfallfreie Kilometer in ihrem Autofahrer-Leben", gibt ihr Direktor Paul Fernbach mit auf den Weg. "Das beim Fahrsicherheitstraining Gelernte soll ihr jedenfalls als gute Basis dienen", ergänzt Peter Bauregger, "Hausherr" im ÖAMTC-Zentrum Lang-Lebring. Die 100.000ste Teilnehmerin durfte sich außerdem über ein "Autofahrer-Startpaket" als kleines Geschenk freuen, das u.a. eine Autoapotheke, ein Pannendreieck und eine Warnweste enthält.

Unfallrückgang durch Mehrphasen-Ausbildung: Minus 14,5 Prozent im ersten Halbjahr

Die Unfallzahlen des ersten Halbjahrs 2006 geben dem Konzept Recht: Minus 14,5 Prozent Unfälle bei den Fahranfängern. In den ersten sechs Monaten gab es 2.324 Unfälle, an denen Führerschein-Neulinge als Lenker beteiligt waren, im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es 2.719 Unfälle (ÖAMTC-Berechnung auf Basis Daten Statistik Austria).

"Mit erlebnisorientierten Maßnahmen machen wir Jugendliche verkehrssicherer", ist Franz Wurz, Leiter der ÖAMTC-Fahrsicherheit, überzeugt. "Die Fahrausbildung ist interessanter und spannender geworden. Das gefällt auch den Jugendlichen. Damit ist automatisch die Akzeptanz und der Erfolg größer."

Mit 1. Jänner 2003 ist die Mehrphasen-Fahrausbildung in Kraft getreten. In einer zweiten Phase nach dem Führerscheinerwerb müssen zwei Perfektionsfahrten und ein Fahrsicherheitstraining innerhalb von zwölf Monaten bei Pkw absolviert werden. Im Jahr 2002 waren Führerschein-Neulinge als Pkw- und Motorradlenker an 7.793 Unfällen beteiligt, 2005 waren es mit 6.430 um 17,5 Prozent weniger. Mit 170 Getöteten gab es 2002 einen traurigen Rekord bei Unfällen mit Führerschein-Neulingen als Lenker, im Vorjahr starben 111 - das sind um 34,7 Prozent weniger.

Worin das Risiko der Zielgruppe Führerschein-Neulinge besteht

Verkehrssituationen, die oft auch geübte Autofahrer "unsicher" machen, bringen Führerschein-Neulinge in Extremsituationen, in denen sie das Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle haben. "Junge Fahranfänger sind zumeist unbekümmert, unterschätzen kritische Situationen und überschätzen dafür aber ihr Fahrkönnen", weiß Franz Wurz. Eine Hauptursache vieler Unfälle von Führerschein-Neulingen ist, weil Fahrverhalten und Tempo der jeweiligen Situation nicht anpasst werden.

Gerade die Fahrverhältnisse in Herbst und Winter bergen Risiken. Beim ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining lernen die Führerschein-Neulinge in vielen praktischen Abschnitten, wie man Gefahren rechtzeitig erkennt und vermeidet und wie durch richtiges Handeln und Reagieren auch Krisensituationen bewältigt werden können. "Auf der Schleuderplatte und zwischen den Wasserhindernissen 'erfahren' die jungen Lenker rasch, wo die Grenzen liegen", sagt Wurz.

Enge Zusammenarbeit mit Partner-Fahrschulen

"Es kommt nicht nur darauf an, dass man ein Fahrsicherheitstraining macht, sondern auch wie und wo man es macht", betont Franz Wurz. "Für den ÖAMTC mit seiner über 20-jährigen Erfahrung auf dem Gebiet, ist die Qualität der Ausbildung oberstes Gebot."

Jeden Tag gibt es in den neun ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren in ganz Österreich durchschnittlich elf Mehrphasen-Kurse. 143 Fahrschulen in ganz Österreich sind ÖAMTC-Partner-Fahrschulen, mit denen der Club im Bereich Mehrphasen-Fahrausbildung eng zusammenarbeitet. Für das Training in seinen mit modernster Technik ausgestatteten Zentren kann der ÖAMTC optimale Voraussetzungen für eine Vorbereitung auf das weitere Autofahrerleben bieten.

Neun ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren

Informationen zum ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining und zur Mehrphasen-Fahrausbildung gibt es online unter www.oeamtc.at/fahrsicherheit. Dort kann man die Kurse mit dem Check-In-Button auch bequem direkt buchen.

Der Club hat neun Fahrsicherheitszentren flächendeckend in ganz Österreich: In Niederösterreich in Teesdorf und am Wachauring bei Melk, in der Steiermark in Lang-Lebring und Kalwang, in Kärnten in Mölbling, in Oberösterreich in Marchtrenk, in Salzburg in Saalfelden, in Tirol bei Innsbruck und in Vorarlberg in Röthis.

Aviso an die Redaktionen:

Ein Foto der 100.000sten Teilnehmerin und Bildmaterial vom ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining gibt es im ÖAMTC-Foto-Service unter www.oeamtc.at/presse.

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