Diabetikerberatung im "Konsument"-Check

Fast durchwegs gute Beratung bei Wiener Wahlärzten.

Wien (OTS) - Aufklärung und Beratung sind für Diabetiker von entscheidender Bedeutung. Denn sind die Risikofaktoren der Erkrankung bekannt, kann die Stoffwechselstörung durch eine Änderung des Lebensstils positiv beeinflusst werden. Das Testmagazin "Konsument" untersucht in seiner neuen Ausgabe die Diabetesberatung von 13 Wiener Ärzten. Fazit: Die Patientengeschichte wurde von allen Medizinern ausführlich erhoben. Qualitätsunterschiede gibt es dagegen bei der Untersuchung sowie der eigentlichen Diabetesberatung.

Drei Mediziner schneiden im Test "sehr gut" ab. Bei ihnen hat sich die 53-jährige Testerin, die selbst an Diabetes leidet, jedoch nicht insulinabhängig ist, am besten betreut gefühlt. Klarer Testsieger ist der Sport- und Ernährungsmediziner Dr. Heinz Hajek. Er ging ausführlich auf die Krankheit und die damit verbundenen Risiken ein, untersuchte die Patientin sorgfältig und riet zudem zu Veränderungen des Lebensstils. Als einziger Arzt dachte er daran, sowohl BMI als auch Bauchumfang zu messen. Die Menge des Bauchfetts gilt als wichtiges Indiz zur Einschätzung des Diabetes-Risikos. "Auch eine genaue Untersuchung der Füße ist wichtig, da bei Diabetikern nicht selten Nervenschädigungen auftreten, die in Kombination mit einer gestörten Wundheilung zu Amputationen führen können", informiert "Konsument"-Gesundheitsexpertin Angela Tichy. Doch nur drei Ärzte nahmen sich dafür Zeit.

Insgesamt fällt der Test durchaus positiv aus: Neben den drei "sehr guten" Ärzten sind sechs Mediziner "gut", nur vier schneiden "durchschnittlich" ab. Am schlechtesten beraten hat Dr. Sonja Kofler:
sie ignorierte bestehende Befunde und diagnostizierte statt Diabetes einen Pilzbefall.

Das Honorar für die Diabetesberatung variierte zwischen 0 und 180 Euro, die Höhe des Betrages ist jedoch nicht von der Beratungsdauer abhängig. So wurden für eine 45-minütige Beratung zwischen 43 und 180 Euro berechnet.

Diabetes ist eine Erkrankung, die schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann. Zur Vorbeugung von Diabetes aber auch zur Senkung des Blutzuckerspiegels sollte man auf eine ausgewogene Ernährung achten und regelmäßig Körpertraining betreiben. Bei ersten Anzeichen wie etwa vermehrtem Durst oder verstärktem Wasser lassen unbedingt zum Arzt.

Der Oktober-"Konsument" und www.konsument.at informieren über die Testergebnisse und nennen Risikofaktoren für eine Diabetes-Erkrankung.

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Testmagazin "Konsument"
Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Sabine Burghart
Tel.: 01/58877 - 256

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