VP-Stenzel: Rund 220 Unterschriften für Beruhigung des Stephansplatzes

Anrainer und Bewohner laufen Sturm gegen Lärm-Terror in der City

Wien (OTS) - Nach dem Lärm-Terror am Stephansplatz und Stock-im-Eisen-Platz vom vergangenen Wochenende ist es umso dringender, sich für eine Beruhigung im Zentrum Wiens einzusetzen. Zwischen einer Zentralfriedhofs-Atmosphäre und dem, was sich gegen den Willen der Bürger und Geschäftsleute - und auch des Domes - im Herzen Wiens abgespielt hat, liegen Welten, erklärte heute, Montag, Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel. "Eine ’Zone des Respekts’ rund um den Dom zu schaffen, entspricht absolut den Wünschen der Anrainer und Bewohner. Auf eine Initiative von Dkfm. Haas haben jetzt 220 unmittelbar Betroffene, die am Stephansplatz wohnen oder arbeiten, mit einer eigenen Unterschriftenliste den Wunsch bekräftigt, eine Respektzone rund um den Dom einzurichten."

In anderen Städten Europas werde der Platz rund um den Dom auch nicht zum Rummelplatz degradiert, meint Ursula Stenzel. Ob Florenz, Köln oder Berlin - um nur einige Beispiele zu nennen - es gebe keine derartigen lärmenden Schausteller und Veranstaltungen in unmittelbarer Nähe eines Domes. Da sei ein respektvoller Umgang mit Domplätzen offenkundig selbstverständlich - während in Wien Veranstaltungen am laufenden Band genehmigt werden. In der Bezirksvorstehung beschweren sich heute so viele Bürger wie noch nie über diese Vermarktungsstrategie.

Zelt der Grünen am Karajan-Platz

Was das Zelt der Grünen am Herbert-von-Karajan-Platz betrifft, sei bei der Genehmigung nicht anders gehandelt worden, wie bei anderen Parteien. Generelle Linie des Bezirkes war, keine Einschränkungen für wahlwerbende Parteien vorzunehmen - mit Ausnahme auf dem Stephansplatz und Stock-im-Eisen-Platz. Dieser Raum sollte von Wahlveranstaltungen ausgenommen werden.

Wie bei früheren Wahlkämpfen auch sei daher den verschiedenen Ansuchen (andere Plätze betreffend), wie etwa jene der SPÖ u.a. beim Burgtheater, sowie der Grünen auf dem Herbert-von-Karajan-Platz seitens des Bezirkes stattgegeben worden. Letztendlich erfolge die Genehmigungen durch Magistratsabteilungen.

Die kritisierten Toilettanlagen beim Zelt der Grünen seien behördlich vorgeschrieben. An einer "optisch verträglicheren" Variante wird gearbeitet. Diese soll noch heute, Montag, auf Wunsch des Bezirkes umgesetzt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Büro Stenzel
A. Mayrhofer-Battlogg
01/534 36 DW 01116 od. 01117

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002