Fest der Frauen: Eindrucksvolle Unterstützungserklärung für Alfred Gusenbauer

Gusenbauer fordert vor 500 Gästen mehr Gerechtigkeit und mehr Chancen für Frauen

Wien (SK) - "Frauen.Stimmmen.Rot - Fest der Frauen für Alfred Gusenbauer" - unter diesem Motto stand der bunte Abend, den die SPÖ-Frauen Sonntagabend für SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer ausrichteten - verbunden mit der Hoffnung, dass es unter einem Bundeskanzler Alfred Gusenbauer wieder eine "Frauenministerin gibt, die eine echte Lobby für die Frauen ist und nicht so wie Rauch-Kallat die zahlreichen Verschlechterungen in der Frauenpolitik schönredet", so SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl in ihren Einleitungsworten. Zweite Nationalratspräsidentin, SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer unterstrich beim "Fest der Frauen", dass die Schüssel-Partei mit ihrer verfehlten Politik "bestenfalls auf die Oppositionsbänke gehört", während Alfred Gusenbauer "Garant für eine aktive Frauenpolitik ist, die diesen Namen auch verdient". Klare Worte zu den frauenverachtenden Äußerungen Schüssel fand die ehemalige SPÖ-Frauenministerin Johanna Dohnal. Sie finde es "unerträglich", wenn sich Schüssel die Emanzen flach am Boden liegend wünscht, daher sei Schüssel ausgerichtet: "Die Emanzen sind nicht dankbar. Und die Emanzen werden am ersten Oktober tanzen", so Dohnal unter großem Applaus der mehr als 500 BesucherInnen im Wiener Volksgarten. SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer hielt in seiner mit standing ovations bedachten Rede fest, dass die SPÖ über beste Konzepte (Flexibilisierung des Kindergelds; mehr Kinderbetreuungsplätze; Einrichtung eines Bundesfrauenförderungsfonds) verfüge, um die Situation der Frauen nachhaltig zu verbessern und den Frauen wieder mehr Chancen und mehr Gerechtigkeit zu ermöglichen. Visueller Höhepunkt des Abends war die Aktion "Wir wollen hoch hinaus", wo eine Unzahl an roten Ballons vor dem Hintergrund eines Feuerwerks und zu den Klängen von Starships "Nothing’s gonna stopp us now" in den Himmel stieg - verbunden mit dem Wunsch, dass der SPÖ am ersten Oktober der so dringend nötige Kurswechsel gelingen möge. ****

Unter der Moderation von Dani Linzer erklärten fünf prominente Frauen - Schauspielerin Kristina Bangert, Johanna Dohnal, Sportlerin Vera Lischka, Karin Resetarits und Claudia Schmied aus der Wirtschaft -, warum sie Alfred Gusenbauer unterstützen. So betonte Vera Lischka, dass der SPÖ-Chef eine "ehrlicher, aufrichtiger Mensch ist, der sich um die Sorgen der Menschen kümmert" - daher stehe für sie fest:
"Gusi, wir sehen uns am Ballhausplatz - Toi, toi, toi!". Claudia Schmied bezeichnete den ersten Oktober als "Stichtag", an dem über die Fortsetzung des negativen, neoliberalen ÖVP-Wegs und einem Neubeginn mit der SPÖ, die den "Menschen in den Mittelpunkt stellt", entschieden werde. Auch für Johanna Dohnal steht fest: "Alfred Gusenbauer muss Kanzler werden, weil er das ABC der Frauenpolitik bestens beherrscht", während die Schüssel-Partei die Frauen auf "Gebärerinnen, Betreuerinnen für Mann, Kind und Ältere sowie auf billige Arbeitskräfte" reduziere.

Eindrucksvolle Unterstützung für Alfred Gusenbauer

Nach der Talkrunde erhielt Gusenbauer eine Torte, die den Slogan der SPÖ-Frauen trug "Mehr ist fair. Chancen.Rechte.Einkommen". Zusammen mit Barbara Prammer und ganz nach dem Motto "Halbe-Halbe" schnitt Gusenbauer die süße Überraschung an und verteilte die Stücke an die zahlreich erschienenen Gäste. Zudem wurden unter den vielen Unterstützerinnen, die auch während des Fests der Frauen beständig mehr wurden, im Rahmen einer Tombola die zwei Hauptpreise verlost -ein Abendessen mit Alfred Gusenbauer und eines mit Barbara Prammer. Für helle Begeisterung war gesorgt, als Alfred Gusenbauer seine Lebensgefährtin Eva Steiner zu einem Tänzchen aufforderte, das auf die Umstehenden sehr rasch ansteckend wirkte. Ein Gast sprach den vielen UnterstüzterInnen besonders aus dem Herzen, als er in Richtung Gusenbauer und Steiner sagte: "So wollen wir euch auch am ersten Oktober tanzen sehen". Die DJanes Stüwe&Legenstein sorgten für die musikalische Untermalung eines Abends, der zu einer eindrucksvollen Unterstützungserklärung für Alfred Gusenbauer wurde. Großen Applaus gab es für Barbara Prammer, als sie bekräftigte: "Lieber Alfred, ich glaube, wir haben dir ein schönes Fest ausgerichtet. Wir feiern heute schon ein wenig vor, und hoffen, dass wir am nächsten Sonntag noch mehr Grund zum Feiern haben werden".

Gusenbauer geißelt Chuzpe und Realitätsverweigerung Schüssels

Wenn man Kanzler Schüssel so zuhöre, gewinne man den Eindruck, "alles ist paletti", so SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer mit Blick darauf, dass Schüssel sich weder groß um den Bildungsabbau, noch um den Pflegenotstand oder gar um die Rekordarbeitslosigkeit schere -entweder rede er die Probleme klein oder er bezeichne sie als inexistent. Er wundere sich nur, dass Schüssel "ob dieser glorreichen Bilanz nicht von ganz Österreich verlangt, dass es flach vor ihm auf den Boden liegt". Tatsächlich aber "geht es den Menschen auf die Nerven", dass die ÖVP die Lebensprobleme der Menschen verdrängt" -wozu entweder "viel Chuzpe oder ein großes Maß an Realitätsverweigerung" gehöre, so Gusenbauer. In der SPÖ gebe es bereits vier Frauen an der Spitze der Landesparteien, zudem sei zu hoffen, dass Barbara Prammer bald von der Zweiten zur Ersten Nationalratspräsidentin werde, so der SPÖ-Chef, der sich überzeugt zeigte, dass der "erste Oktober für unser Land und für unsere Menschen ein guter Tag werden kann" - ein Tag, der Beginn einer faireren und gerechteren Zukunft sein könnte.

Prammer - ÖVP-Frauen leben auf anderem Planeten

Die jüngsten, frauenverachtenden Äußerungen Schüssels hätten zu zahlreichen Beschwerden geführt, so Prammer, die aus einem Brief zitierte, den eine Bürgerin an Frauenministerin Rauch-Kallat geschrieben hatte, um ihrer Betroffenheit über Schüssels Aussagen Ausdruck zu geben. Die Antwort der ÖVP-Frauen gebe zu denken, stünde dort doch etwa zu lesen, dass unter Schüssel angeblich viel für die Frauen geschehen sei, auch bitte man seitens der ÖVP-Frauen darum, nicht alles schlecht zu reden. Für Prammer sind diese dürren Zeilen ein Beweis mehr, dass die "ÖVP-Frauen wirklich auf einem anderen Planeten leben". Alfred Gusenbauer dagegen habe das Vertrauen der Frauen, "weil wir uns eine aktive Frauenpolitik für Österreichs Frauen wünschen" und "weil er der Beste für unser Land ist", nannte Prammer nur zwei aus den vielen hundert Unterstützungserklärungen für Alfred Gusenbauer.

Kuntzl - Alfred Gusenbauer setzt sich für Frauen ein

Während die Bundesregierung für eine ganzen Reihe an Verschlechterungen (Vergrößerung der Einkommensschere zwischen Mann und Frau; Einstellen der Kinderbetreuungsmilliarde) die Schuld trage, "setzt sich Alfred Gusenbauer aktiv für die Frauen ein", erinnerte Kuntzl abschließend daran, dass es am ersten Oktober auch darum geht, wieder zu einer echten Lobby für die Frauen zu kommen. (Schluss) mb

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