AK-Dinkhauser: Brauchen menschliche Lösungen keine juristischen Lappereien!

Kammern müssen ihre eigenen Leute vertreten - Kein Verständnis für Distanzierung Gusenbauers von Sozialpartnerschaft

Innsbruck (OTS) - Wir schützen in Tirol sicher die in Not befindlichen, pflegebetroffenen Familien aber nicht illegale Arbeitskräfte", stellt der Tiroler AK-Präsident Fritz Dinkhauser klar. "Ich verlange, dass die Kammern in erster Linie ihre eigenen Leute vertreten, statt juristische, parteipolitisch motivierte Bosheiten zu betreiben. Damit reagiert der Tiroler AK-Präsident auf die Äußerungen zur Rechtsfrage der illegalen Pflege. Ich bin zutiefst enttäuscht von der Distanzierung des langjährigen AK-Mitarbeiters Gusenbauer von den Sozialpartnern in der gestrigen TV-Konfrontation. Die Amnestie ist schon an der Grenze in einem funktionierenden Rechtsstaat, aber jetzt noch die Illegalen gegen die betroffenen Familien vertreten zu wollen, das darf wohl nicht wahr sein. Wir brauchen menschliche Lösungen und keine juristischen Lappereien. Das ist zutiefst unanständig - Die Amnestie ist für die in Not befindlichen Familien gedacht aber sicher nicht ein Sanierungsgesetz für Arbeits-, Sozialrechtliche oder monetäre Ansprüche und schon gar nicht rückwirkend. Die Arbeiterkammern haben in erster Linie die eigenen Leute und nicht Illegale zu vertreten, so Dinkhauser.

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