LH Jörg Haider zu Gabor: Werden für Ersatzarbeitsplätze kämpfen!

Schon morgen Gespräche mit der Betriebsleitung - Haider plädiert für Einführung von Schutzzöllen

Klagenfurt (OTS) - Zur Kündigung von 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Gabor in Spittal sagte Landeshauptmann Jörg Haider in einer ersten Reaktion, dass er darum kämpfen werde, für die betroffenen Mitarbeiter Ersatzarbeitsplätze zu finden. "Wie bei ARA werden wir auch die betroffenen Mitarbeiter bei Gabor nicht im Stich lassen. Ich bin bereits morgen vor Ort in Spittal und werde Gespräche mit der Betriebsleitung von Gabor führen", kündigte der Landeshauptmann an.

Haider verweist zudem auf die schwierigen Rahmenbedingungen in der gesamten europäischen Schuhindustrie. "Der Konkurrenzdruck durch fernöstliche Billiproduktionen macht auch vor Kärnten nicht halt. Ich plädiere daher einmal mehr für die Einführung von Schutzzöllen, um die heimische Wirtschaft zu schützen und Arbeitsplätze zu retten." Haider verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass nicht zuletzt auf Grund seiner Initiative Wirtschaftsminister Bartenstein die bisher ablehnende Österreichs zu Schutzzöllen auf EU-Ebene revidiert habe. "Die EU ist gefordert, nun endlich Taten zu setzen", so der Kärntner Landeshauptmann.

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