Bucher fordert Verdoppelung der KWF-Mittel für Qualitätsinvestitionen in den Tourismus

Obernosterer hat als einziger Vertreter des Tourismus im KWF-Kuratorium bisher versagt - ÖVP-Spitzenkandidat missbraucht Kärntner Tourismus für seinen Wahlkampf

Klagenfurt (OTS) - "Im heurigen Jahr hat der KWF Tourismusprojekte in der Höhe von nur 4,4 Millionen Euro gefördert. Im Vergleich dazu hat der Technologiesektor mit etwa gleich vielen Beschäftigten Förderungen in Höhe von 12 Millionen Euro erhalten. Aus diesem Grund fordere ich eine Verdoppelung der KWF Tourismusförderung auf 10 Millionen Euro jährlich", so Landestourismusdirektor Seppi Bucher heute. Es sei dringend notwendig, dass der KWF Ersatzinvestitionen fördere, denn vor allem die vielen kleinstrukturierten Betriebe hätten einen hohen Nachholbedarf.

Der Landestourismusdirektor fordert Gabriel Obernosterer auf, diesem Vorschlag näher zu treten und sich im Kuratorium des KWF endlich für die verstärkte Unterstützung der Tourismusbetriebe einzusetzen. "Obernosterer sitzt als einziger Vertreter des Tourismus im KWF-Kuratorium. Anstatt als ÖVP-Spitzenkandidat billige Wahlkampfpolemik zu betreiben, sollte er sich dort endlich für eine verstärkte Tourismusförderung einsetzen." Faktum sei, dass im Jahr 2006 nur mehr 11 % der KWF-Fördermittel in den Tourismus fließen. "Hier hat Obernosterer als Vertreter des Tourismus im KWF klar versagt. Obernosterer hat es auch nicht verhindert, dass im KWF-Strategiepapier der Tourismus als Stärkefeld eliminiert wurde. An der letzten Kuratoriumssitzung hat er nicht einmal mehr teilgenommen, stattdessen missbraucht er den Kärntner Tourismus für seinen Wahlkampf", kritisiert Bucher scharf.

Bucher betont, dass die Investitionen der Hotellerie in die gewerbliche Wirtschaft vor Ort fließen würden. "Die vielen kleinen Aufträge werden nicht an die Generalunternehmen, sondern an Klein-und Mittelbetriebe in der Umgebung vergeben. So tragen wir zur Schaffung neuer und zum Erhalt bestehender Arbeitsplätze bei".

Er fordere auch die Wiedereinführung der ausgelaufenen KWF-Gastronomierichtlinie "Wirtshausförderung". "Das ist gerade für die vielen Kleinbetriebe im ländlichen Raum dringend notwendig. Noch immer gibt es bei zahlreichen Gastronomiebetrieben und kleinen Landgasthäusern einen enormen Nachholbedarf was die Qualitätsverbesserung der Infrastruktur anbelangt."

"Außerdem brauchen wir saisonunabhängige Ganzjahres-Freizeitinfrastruktur und entsprechende Seeneinbauten für die Kärntner Badeseen. Das Beispiel Hochschober zeigt, dass ein solches Konzept hervorragend funktioniert." Die derzeitige Wendephase sei der richtige Zeitpunkt für eine groß angelegte Offensive. Bucher betont auch, dass die Sommernächtigungszahlen differenziert betrachtet werden müssten, da auch im Sommer qualitativ hoch stehende Betriebe mit speziellen Angeboten an Nächtigungen gewinnen würden.

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