Generali-BetriebsrätInnen halten an Forderung nach Arbeitsplatzerhalt fest

Petition an Geschäftsführung in Triest übergeben

Wien (GPA/ÖGB) - Ca. 50 BetriebsrätInnen der Generali Österreich haben heute der Geschäftsleitung der italienischen Konzernmutter in Triest eine Petition übergeben, in der sie an ihrer Forderung nach Arbeitsplatzerhalt in der Generali Österreich festhalten. Unterstützt wurden die Generali-BetriebsrätInnen durch die GPA und die italienische Gewerkschaft, die auch vor Ort anwesend waren.++++

Grund für den Weg nach Triest sei die Tatsache, dass die österreichische Geschäftsleitung nicht in der Lage sei, die Vorgaben des Konzerneigentümers ohne betriebsbedingte Kündigungen und Versetzungen über unzumutbare räumliche Distanzen zu erfüllen, so die österreichischen BetriebsrätInnen.

"Wir ersuchen Sie, Ihre Vorgaben zu überdenken und dahingehend anzupassen, dass es dem österreichischen Vorstandsvorsitzenden Dr. Karl Stoss möglich ist, die österreichischen Konzernunternehmen unter Beibehaltung bestehender Arbeitsplätze und Arbeitsorte zu führen.

Weiters bitten wir Sie dafür Sorge zu tragen, dass auch in ihrem österreichischen Tochterkonzern jene sozialen Standards erfüllt werden, die im Mutterkonzern üblich sind", lautet die Forderung an die italienische Geschäftsführung.

Das Management von Generali Österreich plant im Rahmen des Umstrukturierungskonzeptes "Move on" trotz eines Konzernergebnisses 2005 von 1,9 Mrd. Gewinn die Kündigung von 390 Arbeitsplätzen.

Ende Juli fand in Kitzbühel bereits ein "Familientreffen" der Generali-Belegschaften und deren Angehörigen aus ganz Österreich statt. Der Zentralbetriebsrat und die GPA forderten den Vorstand der Generali-Versicherung auf, ihre soziale Verantwortung gegenüber den MitarbeiterInnen wahrzunehmen und eine Arbeitsplatz- und Arbeitsortgarantie abzugeben.

Für 17. Oktober ist ein internationaler Generali-Aktionstag geplant, der von BetriebsrätInnen des gesamten Generali-Konzerns organisiert wird.

ÖGB, 19. September
2006 Nr. 616

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