GdG-Meidlinger: Nicht grundsätzlich gegen mehr Operationen in Spitälern!

Bedingung wäre allerdings ausreichendes Personal

Wien (GdG/ÖGB) - Uninformiert zeigte sich VP-Landtagsabgeordnete Ingrid Korosec, als sie längere Operationszeiten in den Wiener Spitälern und von der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) "mehr Flexibilität" einforderte. Christian Meidlinger, geschäftsführender GdG-Vorsitzender: "Wir sind sogar sehr flexibel und haben in der Vergangenheit bereits Modelle für mehr OP-Zeit entwickelt. Mit dem vorhandenen Personal sind diese Modelle allerdings nicht überall durchführbar - bis zu 60 Stunden Wochenarbeitszeit in der Chirurgie sollten sogar der Kollegin Korosec genügen."++++

"Es muss außerdem betont werden, dass die kritisierten Wartezeiten stark übertrieben sind", erklärte Meidlinger. Akut erforderliche Eingriffe werden in den Spitälern umgehend durchgeführt. OP-Termine werden nach Dringlichkeit und Schwere der Fälle festgelegt. "Die Bediensteten der Spitäler können auf ihre Arbeit stolz sein", schloss Meidlinger.

ÖGB, 19. September 2006 Nr. 615

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