Heizkostenzuschuss - Anträge ab sofort

Erstmals auch zusätzliche Möglichkeit einer Energieberatung

Bregenz (VLK) - Ab sofort können Menschen mit besonders geringem Einkommen bei den Gemeindeämtern den Heizkostenzuschuss für den Winter 2006/07 beantragen, teilten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Soziallandesrätin Greti Schmid heute, Dienstag, im Pressefoyer mit. Die Vorarlberger Landesregierung hat gegenüber dem Vorjahr einige Änderungen und Verbesserungen beschlossen.
Der Zuschuss wird heuer von 176 auf 208 Euro erhöht. Mit diesem Betrag ist Vorarlberg österreichweit an der Spitze, betonte Sausgruber. Auch der Höchstbetrag des Wohnungsaufwandes (Miete, Ratenzahlung für Wohnbaudarlehen), der zur zulässigen Einkommensgrenze hinzugezählt wird, ist um 10 Prozent höher bemessen; er beträgt nun bei Alleinstehenden 200 Euro und für jede weitere Person im Haushalt zusätzliche 40 Euro.

Darüber hinaus nützt das Land erstmals auch die Heizkostenzuschuss-Aktion, um weitere Energiesparpotenziale zu erkunden und zu nützen. Deshalb wird heuer im Antragsformular zum Heizkostenzuschuss abgefragt, ob die Bereitschaft besteht eine kostenlose Energieberatung zur Verringerung der Heizkosten in Anspruch zu nehmen.

"Wir wollen, dass auch im kommenden Winter in Vorarlberg niemand zu frieren braucht, und unterstützen daher mit dem verbesserten Heizkostenzuschuss gezielt die Schwächsten in der Gesellschaft", sagte LR Schmid. Das sind jene, deren monatliches Einkommen nicht höher als der ASVG-Ausgleichszulagenrichtsatz ist und die keine unterhaltspflichtigen Angehörigen und kein verwertbares Vermögen haben.

Der Zeitraum zur Beantragung des Heizkostenzuschusses ist gegenüber den letzten Jahren um rund sieben Wochen ausgedehnt worden. Anträge können ab heute, Dienstag, bis Freitag, 2. Februar 2007 beim zuständigen Wohnsitzgemeindeamt eingebracht werden.
(gw/hw)

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