Experten fordern: Durchgängiger Bildungsplan von 0 bis 18

BabyExpress-Expertenrunde begrüßt einhellig Wiener Pilotprojekt zum Bildungsplan und plädiert für weitere Maßnahmen

Wien (OTS) - Österreichs größte Familienzeitschrift, "Familienwelt/BabyExpress" hat den "Wiener Bildungsplan für den Kindergarten" über ein Monat vor seiner offiziellen Präsentation einer illustren Expertenrunde vorgelegt. Die Top-Experten aus den Bereichen Kindergartenpädagogik, Schulpädagogik, Psychologie, etc. nahmen den Bildungsplan beim BabyExpress Round Table-Gespräch unter die Lupe und führten eine spannende Diskussion über Frühförderung und die notwendigen bildungspolitischen Maßnahmen.

Der Wiener Bildungsplan für den Kindergarten beim BabyExpress Round-Table

Um transparent zu machen, wie Kinder in ihren Kompetenzen gefördert werden können, hat Wien mit der Schirmherrin Grete Laska als erstes Bundesland einen Bildungsplan für den Kindergarten entwickelt. Dieser beschäftigt sich mit dem Lernen des jungen Kindes, um die bestmögliche Entwicklung und Förderung zu gewährleisten. Dieses Vorhaben wurde beim BabyExpress-Roundtable nicht nur von den städtischen und privaten KindergartenpädagogInnen, sondern auch von den SchulvertreterInnen und WissenschafterInnen sehr begrüßt. Monika Riha, Geschäftsführerin der KIWI, wünscht sich beispielsweise, "dass der Wiener Bildungsplan der Anfang für ganz Österreich ist." Auch über die Bruchstelle zwischen Kindergarten und Volksschule wurde viel diskutiert. "Aufbauend auf den Bildungsplan sollte überlegt werden, wie es von Nahtstellen zu echten Übergängen kommen kann," so Landesschulinspektor Wolfgang Gröpel. Ein Vorab-Fazit aller Beteiligten lautete: "Endlich hat jemand nicht nur nachgedacht, sondern auch wirklich etwas für die Bildung der Allerjüngsten getan!"

Die Round-Table-Quintessenz: Forderungen nach österreichweitem Einsatz und einem "Bildungsplan 0-18"

In der Schlussrunde beim BabyExpress Round-Table konnten sich die Experten auf folgende Forderungen einigen:

o Der Bildungsplan für den Kindergarten ist ein erster Schritt und sollte langfristig durch einen Bildungsplan für die Altersgruppe 0 bis 18 Jahre abgelöst werden o Ein Bildungsplan für den Kindergarten sollte für ganz Österreich eingesetzt werden o Weg von Bruch- und Nahtstellen in der Bildungslaufbahn. Eine der ersten Maßnahmen dafür wäre eine institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Volksschule. o KindergartenpädagogInnen leisten wichtige Arbeit in der Bildungslaufbahn eines Menschen, die nicht die adäquate gesellschaftliche Anerkennung findet. Deshalb sollten Maßnahmen zur Aufwertung dieses Berufes getroffen werden. o Es soll eine gemeinsame Ausbildung aller PädagogInnen - ob KindergartenpädagogIn, SchulpädagogIn oder FreizeitpädagogIn - geben.

An der Diskussion teilgenommen haben: Magª Sylvia Minich (pädagog. Leiterin der Wiener Kindergärten), Magª Gabriele Poinstingl (pädagog. Leiterin der Kindergartenpädagogik der Wiener Kinderfreunde), Monika Riha (Geschäftsführerin KIWI), Magª Susanne Schiller (Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik), Mag. Richard Krisch (Verein Wiener Jugendzentren), Prof. Drin Pia Deimann (Psychologin, Universität Wien), Brigitte Bergstein-Schlesinger (VS-Lehrerin), Dr. Wolfgang Gröpel (Landesschulinspektor Wien), Magª Sonja Brauner (Sozialwissenschafterin, Verein wienXtra).

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(Schluss) spe/mu

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