Schaunig: "Fordere Dörfler auf für qualitative Betreuungsplätze in Kärnten zu sorgen"

Aktuelle Zahlen beweisen es Schwarz auf Weiß: In Österreich gibt es viel zu wenige Betreuungsmöglichkeiten für Kinder

Klagenfurt (SP-KTN) - "Kindergartenreferent Dörfler wird nicht müde zu behaupten, dass es in Kärnten keine Nachfrage an Kinderbetreuungen während der Ferien gebe", meldete sich heute LHStv. Gaby Schaunig zu Wort. Österreichweit fehlen 46.000 Betreuungsplätze, vor allem für die Null- bis Zweijährigen und für die Schulkinder von sechs bis neun Jahren. Außerdem vermisst man die Rahmenbedingungen der vorhandenen Plätze, um den Eltern ein höheres Arbeitszeitausmaß zu ermöglichen. "In Europa ist Österreich wieder einmal mehr Schlusslicht", bedauert Schaunig.

Mit Unterstützung des Frauenreferates wurde im heurigen Sommer ein Pilotprojekt gestartet, um den Bedarf in Kärnten zu belegen.: In Bad Eisenkappel und in Gmünd kamen Volksschulkinder während der Sommerferien in den Genuss einer Betreuung. "Alleine in Gmünd wurde das Angebot von 15 Kinder genützt", weiß Schaunig. "Ich fordere den Kindergartenreferenten auf, für qualitative Betreuungsplätze mit ausreichenden Öffnungszeiten zu sorgen", schloss Schaunig.

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