SP-Ekkamp: Hohe Wirtschaftskompetenz der Wiener Stadtregierung

Mit Konjunktivpolitik der Wiener ÖVP keine Stadt zu machen - Kritik von VP-Cortolezis-Schlager an Wirtschaftspolitik der Stadtregierung zurückgewiesen

Wien (SPW-K) - "Wie immer, wenn die Wiener ÖVP Initiativen und Maßnahmen der Stadtregierung ablehnt, argumentiert sie dabei mit von ihr zurechtgebogenen, die Umfeldbedingungen nicht beachtenden Fakten und Zahlen, die einer eingehenden Prüfung nicht standhalten. Nicht anders sind auch die heutigen Aussagen von VP-Stadträtin Cortolezis-Schlager über die EU-Fördermittel und die Wirtschaftssituation in Wien zu bewerten", stellte Dienstag der Vorsitzende-Stellvertreter des Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien, zu den, so der SP-Mandatar, "selektiven Wahrnehmungen" der VP-Politikerin fest.

"Mit der Konjunktivpolitik der Wiener ÖVP, dem ständigen hätten, wenn und aber auch bei dem heute vom Stadtsenat beschlossenen Programm zur Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und integrativen Stadtentwicklung kann keine zukunftsorientierte Politik mit Köpfen auf die Nägel gemacht werden", setzte Ekkamp fort. Wien sei, entgegen den gegenteiligen Behauptungen der Wiener ÖVP, der Wirtschaftsmotor Österreichs.

Ekkamp: "Wien leistet bei einem Bevölkerungsanteil von 20 Prozent fast 28 Prozent der gesamten Wertschöpfung Österreichs, hat mit 910.000 versicherten Beschäftigungsverhältnissen - 67.000 mehr als noch vor zehn Jahren - die bei weiten höchste Zahl an Erwerbstätigen wie ebenso die höchste Zahl an Betriebsneugründungen und Ansiedlungen von ausländischen Unternehmen aufzuweisen. Mit den zusätzlichen 100 Millionen Euro im kommenden Jahr für Investitionen, den Millionenförderungen für Klein- und Mittelbetriebe, der Unterstützung von Unternehmen bei der Internationalisierung sowie der Gründerförderung, den Maßnahmen des waff auf dem Beschäftigungssektor sowie der Bereitstellung von 12 Millionen Euro für die jüngste Lehrausbildungsoffensive leistet die Stadtregierung wesentliche Beiträge zur Standortsicherung und bestätigt damit ihre Wirtschaftskompetenz", betonte Ekkamp. Die Behauptung von Cortolezis-Schlager, Wien setzte keine fundierten Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, sei schlichtweg falsch.

Abschließend erinnerte Ekkamp daran, dass Wien Arbeitsplätze für rund 220.000 Einpendler aus anderen Bundesländern zur Verfügung stelle und damit die Arbeitsmarktsituation vor allem in Niederösterreich, das bei etwa gleicher Bevölkerungszahl um rund 200.0000 Arbeitsplätze weniger als Wien aufweise, wesentlich entschärfe. "Ohne die wirtschaftliche Leistungskraft Wiens und der Kaufkraft der WienerInnen, die sich u.a. auch am Speckgürtel unmittelbar an der Stadtgrenze manifestierten, wären die wirtschaftlichen Kennzahlen Österreichs deutlich schlechter", schloss Ekkamp. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003