VP-Tschirf zu Rieders Wirtschaftsoffensive: Außer Spesen nichts gewesen!

Sie können es einfach nicht: Wien ist dank SPÖ Schlusslicht am Arbeitsmarkt in Österreich

Wien (VP-Klub) - Die Wiener SPÖ versucht sich einmal mehr als Wirtschaftsmotor für die Bundeshauptstadt, aber der Motor stottert und stirbt immer wieder ab. "Es ist erstaunlich, wie ungeniert SPÖ-Finanzstadtrat Sepp Rieder wieder einmal neue Finanzmittel für eine Joboffensive ankündigt, die Daten für Wien aber andererseits klar zeigen, dass die Bundeshauptstadt seit Jahren bei der Beschäftigung und Arbeitslosenrate trauriges Schlusslicht im Bundesländervergleich ist", kritisiert ÖVP Wien Klubobmann LAbg. Matthias Tschirf die mangelnde Wirtschaftskompetenz der SPÖ anhand der präsentierten Budgetankündigungen der Stadtregierung. "Irgend etwas funktioniert nicht. Die Millionen Euro an Investpaketen verpuffen wirkungslos."

SPÖ Wien-Bilanz zeigt: Wien verliert Arbeitsplätze

Nicht umsonst hat der Wiener SPÖ-Vorsitzende Michael Häupl in einer Tageszeitung dieses Jahr gemeint: "Kein Mensch - mit Verlaub gesagt -wählt die SPÖ wegen ihrer Wirtschaftskompetenz." Nichts anderes beweist die Unfähigkeit der SPÖ, in Wien den stotternden Jobmotor in Gang zu werfen. 1965 hatte Wien 767.707 Arbeitsplätze, 2005 nur noch 753.506. Das sind nur 98,2 % des Beschäftigtenstandes von 1965. Im gleichen Zeitraum erreichte Österreich einen deutlichen Zuwachs an Arbeitsplätzen, 2005 waren es 3,23 Mio. Insgesamt wuchs die Beschäftigung bundesweit seit 1965 um 34,3 %. Wie sehr Wien den Anschluss verlor, dokumentieren folgende Zahlen: Hatte Wien 1965 noch 32,2 % aller Beschäftigten Österreichs zu verzeichnen, waren es 2005 nur noch 23,4 %. Aber auch die aktuellen Arbeitslosenzahlen demonstrieren, wie sehr die Wiener SPÖ in der Arbeitsmarktpolitik versagt hat: 2005 hatte Wien mit 9,7 % die höchste Arbeitslosenrate zu verzeichnen, in Oberösterreich betrug sie nur 4,5 %! "Was passiert eigentlich mit den Millionen Euro, die die SPÖ Jahr für Jahr groß als Investitionspakete ankündigt, wenn die Vergleichsdaten derart miserabel sind?", so der VP-Politiker.

SPÖ-Lehrlingsoffensive - viel Lärm um nichts

Gewiss ist jede Anstrengung der SPÖ-Stadtregierung, die Wiener Lehrstellenmisere zu bekämpfen, anerkennenswert und zu begrüßen. "Nur können muss man es halt! Tatsache ist, dass 2005 allein in Wien sechs Lehrstellensuchende auf eine offene Lehrstelle kamen, im Österreich-Durchschnitt sind es nur zwei Lehrlinge. In Tirol, Salzburg und Oberösterreich kann jedem lehrstellensuchenden jungen Menschen eine offene Stelle geboten werden. Wie erklärt sich die SPÖ hier ihr eklatantes Versagen?", kritisiert Tschirf.

Die SPÖ zeichnet seit Jahrzehnten für den Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen verantwortlich - Stichwort Verstaatlichte, Konsum, etc.. Man braucht nicht eigens den Wiener SPÖ-Vorsitzenden Häupl heranziehen, der seiner eigenen Partei die Wirtschaftskompetenz schlicht absprach, um zu sehen: Die SPÖ hat keine Wirtschaftskompetenz und ist nicht in der Lage - wie sie in Wien bewiesen hat - neue Jobs zu schaffen. Sie können es einfach nicht", schließt Tschirf.

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