KPÖ: Kampf gegen Armut, verlangt Kampf gegen Reichtum

Wien (OTS) - Eine wirkungsvolle Bekämpfung der Armut ist nicht
ohne Bekämpfung des Reichtums möglich. Darin unterscheidet sich die KPÖ - die das Thema Umverteilung in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes stellt - von der "Entdeckung" sozialer Ungleichheit durch die anderen Parteien: "Es bringt den Betroffenen nichts, wenn über soziale Ungerechtigkeit lamentiert und wachsende Armutsgefährdung geklagt wird, ohne die Umverteilungsfrage konkret zu stellen und mit entsprechenden Maßnahmen zu verbinden", meint KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner.

Fakt ist, dass in Österreich nur ein Prozent der Bevölkerung ein Drittel des Vermögens besitzet, während sich die restlichen 90 Prozent das letzte Drittel teilen müssen. Und Fakt ist schließlich auch, dass die Steuerpolitik sowohl von SPÖ - durch Abschaffung der Vermögenssteuer und Schaffung steuerschonenden Privatstiftungen - als auch ÖVP - durch Senkung der Körperschaftssteuer - Österreich zum EU-Steuerparadies für Kapital und Vermögen gemacht hat.

Als einzige Partei tritt die KPÖ für konkrete Maßnahmen zur Umverteilung ein. Mit der BürgerInneninitiative "Euro-Millionenvermögen besteuern" fordert die KPÖ als Sofortmaßnahme unmissverständlich "Vermögen von mehr als eine Million Euro sollen mit einer Vermögenssteuer von fünf Prozent, zweckgebunden für Existenzsicherung und Armutsbekämpfung, besteuert werden".

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