Broukal: Gehrer hat Studierende drei Monate Bangen und Warten lassen

Studierende zahlen Zinsen für Gehrers Taktieren

Wien (SK) - "Warum haben Sie die Studentinnen und Studenten drei Monate bangen und warten lassen, Frau Gehrer?", fragte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Dienstag. "Seit Anfang Juni ist das Problem der eingefrorenen Stipendien an der Med-Uni Graz bekannt. Ministerin Gehrer hätte bereits Anfang Juni - wie wir jetzt wissen - eine einfache und unbürokratische Lösung finden können", kritisierte Broukal das zögerliche Handeln der Bildungsministerin. Offensichtlich werden noch schnell vor der Wahl "kleine Placebos" ausgestreut. "Welcher unglaubliche Zynismus gehört dazu, ein einfach zu lösendes Problem über den ganzen Sommer liegen zu lassen, die Studierenden die Zinsen für überzogene Kontostände zahlen zu lassen, um sich dann, 12 Tage vor der Wahl, als engagierte Erlöserin präsentieren zu wollen", fragte Broukal in Richtung Ministerin Gehrer. ****

"Gehrers Zögern hat offensichtlich System. Das System heißt Wahltaktik. Die Betroffenen schauen dabei oftmals durch die Finger", so der SPÖ-Wissenschaftssprecher. Im Fall der Medizin-Quotenreisenden hat sich herausgestellt, dass Gehrers Taktieren äußerst negative Auswirkungen auf einige Studierende hatte. "Ich habe einige E-Mails von Studierenden bekommen, die jetzt keine Tauschpartner mehr finden können. Die Zelte wurden so kurz vor Studiumsbeginn bereits an dem einen oder anderen Standort aufgeschlagen - das ist Gehrers Schuld", meinte Broukal abschließend. (Schluss) ps/mm

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